Conrad Brockstedt

Conrad Brockstedt

Lebenslauf

Conrad Brockstedt, 1929 in Hamburg geboren.
Studium an der  Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Später dort Hochschullehrer.

Ab 1959 Teilnahme an Ausstellungen
des „Jungen Westen“,
des „Kunstpreis der Jugend“,
des „Deutschen Künstlerbundes“,
der „Biennale des Jeunes“  in Paris,
der Ausstellung  -Georgische und Deutsche Künstler – in Tbilissi.

Einzelausstellungen.
1963, Kopenhagen, Galerie Passepartout,
1975, Paris, Galerie Artina,
1978, Rom, Centro l´Indiscreto,
1979, Florenz, Galerie Pananti,
1995, Museum für Hamburgische Geschichte.
1989, Elysée-Preis in Hamburg.   

C.Brockstedts Arbeiten bewegen sich zwischen einerseits direkt räumlicher Figürlichkeit
und andererseits eigenständig malerischen Gebilden, in die sich menschliche Figurengruppen einbetten.

Der Wechsel von Bildern mit plastischer Deutlichkeit zu Bildern mit Ordnungen,
die von sich aus einen Bildraum schaffen, durchzieht das gesamte Werk.
In diese Ordnungen, oft netzartig, oft mit perspektivischen Elementen, fliesst dann immer stärker Analoges
zu städtisch moderner Umwelt ein.
Reiseeindrücke, auch von Flugplätzen und Bahnfahrten, inspirieren die Details.
Diese ergänzen sich, ohne direkt Vorbild der Gesamtkomposition zu sein, zu neu geschaffenen Inhalten.
Die Personen bewegen sich in einem System ihnen auferlegter Funktionalitäten.

Hier interessiert das Beiläufige einer Handlung, das untergründige Geschehen ... Nichts steht festgeschrieben.
Es bleibt bei Andeutungen, wenn Menschen, die sich bewegen, als seien sie in ihren Alltagssituationen gefangen,
in die Flächenkonstruktionen einbezogen sind, wobei gelegentlich, wie unerwartet zufällig,
erneut Plastizität bis hin zu Mimik und Mienenspiel auftaucht.

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