Archiv / review on past exhibitions

Ausstellung: 3.11. – 13.11. 2016 | Neuen 2016

DIE NEUEN 2016

Videoinstallation, Malerei, und Zeichnung

Eröffnung | Mittwoch, 2. November um 19 Uhr 

KünstlerInnen:

| ROBERT RUDIGIER / www.robertrudigier.com
| BETTINA BAER /  www.bettinabaer.de
| SIGI TORINUS / www.sigitorinus.com
| CATHERINE BOURDON / www.catherinebourdon.eu
| CLAUDIA MICHAELA KOCHSMEIER /  www.tagtraumlexikon.de

Ausstellungsdauer: 3. November bis 13 November 2016

Ausstellung: 20.10. – 30.10. 2016 | Neuen 2015
Die Neuen 2015

DIE NEUEN 2015

Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung

20. - 30. Oktober 2016

Eröffnung: Mittwoch, 19. 10. 2016, 19 Uhr

Mit der Ausstellung DIE NEUEN 2015 zeigt der Verein Berliner Künstler vom 20.1. bis 27.2.2011 in seiner Galerie am Schöneberger Ufer 

die künstlerischen Positionen von 5 neuen Mitgliedern, die im Jahr 2015 in den Verein aufgenommen wurden.

Ameret | Ellinor Euler | Jens Kloppmann | Robert Schmidt-Matt | Marianne Stoll

Die vertretenen Positionen sind mit Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung vielfältig.

Marianne Stoll www.marianne-stoll.de
Ein Schwerpunkt in Marianne Stolls Arbeit ist das umfangreiche Projekt mit dem Überbegriff „Behausungen“.
Es behandelt die existentielle Frage der Suche nach einer Verortung, sowohl als „Dach über dem Kopf“,
der Grundlage für die Möglichkeit einer kulturellen Entwicklung, als auch emotional, intellektuell; in welcher Sicht zur Welt fühle ich mich „zu Hause“.

Ellinor Euler www.ellinoreuler.de
vom Bekannten ins Unbekannte zu gehen und Vertrautes so zu verändern, daß daraus etwas Irritierendes und Neues entsteht.
Diese Transformation findet ihre Entsprechung in der Umdeutung von bekannten Alltagsmaterialien in Ellinor Eulers aktuellen Arbeiten.

Robert Schmidt-Matt www.schmidt-matt.de
Meine Skulpturen sind aus einem Stück gearbeitet.
Die einzelnen Teile bilden einen Verbund, ein gemeinsames Ganzes. Dieses Ganze ist wandelbar in der Form: mehr oder weniger raumgreifend.
Ich entnehme dem Stein nur soviel Material wie nötig, belasse ihm soviel Volumen wie möglich. Das Objekt, das ich herstelle, bleibt immer auch der Stein,
aus dem ich es geschlagen habe. Die weitgehend unbearbeiteten Oberflächen lassen Rückschlüsse auf seine ursprüngliche Ausdehnung und
auf seine Herkunft sowie seine Geschichte zu. Die Instabilität der neuen Form, das Aus-dem-Volumen-treten, die Beweglichkeit lenken
das Augenmerk auf die Fragilität des Materials.

Jens Kloppmann www.kloppmann.org
„JENS KLOPPMANN ist ein vielfältiger, unberechenbarer Künstler, der sich von der Arbeit an Bildern von Diktatoren mit Tieren entspannt,
indem er Abdrücke von Einschusslöchern in Berliner Hausfassaden nimmt und sie in Gips reproduziert. Oder Herbert Wehner aus dem
Gedächtnis zeichnet. Seine Arbeiten haben etwas Außerirdisches, auf mich wirken sie immer
wie die Versuche von Aliens, sich unauffällig einzuklinken. „(Sven Regener)

Ameret www.ameret.eu
Ameret befasst sich mit der Darstellung und Relevanz von Schattengebilden. Sie beschäftigt einerseits die fortgesetzte optische
Veränderlichkeit der Schatten und macht sich zugleich deren Erscheinungsbild als Positiv und Negativform zu Diensten,
um generelle Erkenntnisse und Aussagen bezüglich gesellschaftlicher Prozesse zu formulieren sowie die Position und das Handeln Einzelner
darin zu verdeutlichen. Indem sie in Straßenaktionen singuläre Schatten sammelt und in ihr Werk einbezieht, vermittelt sie eigene
und fremde Erfahrungen. Methodisch stellt die Künstlerin ein Archiv von Schattenformen zusammen, die ihr als Ausgangsmaterial
für Bilder und Installationen dienen. Dr. Jürgen Schilling, Potsdam 2015

Ausstellung: 29.9. – 9.10. 2016 | REFLEXIONEN

Reflexionen

175 Jahre | Verein Berliner Künstler | 1841 - 2016

Eröffnung der 10. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 28. September 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth, Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

Dass ein Künstlerverein 175 Jahre besteht in einer Stadt, die durch ständigen Wandel geprägt ist, verleiht dem Wunsch Bedeutung, der beinhaltet, künstlerischer Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Umwelt eine öffentliche Plattform zu verschaffen. Aufgrund der Vereins-Konzeption, die alle Ausrichtungen visueller und performativer Kunst zulässt, sind Ausstellungsformate oft eine Herausforderung. Jutta Barth versuchte mit dem Konzept 10 x 10 eine Ordnung nach verschiedenen konzeptuellen Ausrichtungen in die Wege zu leiten. Die letzte Ausstellung der Reihe trägt den Titel „Reflexionen“. Hiermit ist einerseits die Auseinandersetzung mit der Tatsache gemeint, dass das Auge auf Licht-Reflexionen von Oberflächen aus der Umgebung reagiert. Andererseits ist mit Reflexion auch die Feststellung angesprochen, dass das Gehirn das verarbeitende Organ solcher Umgebungs-Wahrnehmung ist und damit Realität ein komplexes Feld der Auseinandersetzung wird. Die unter dem Titel „Reflexionen“ zusammengestellte Gruppe sieht ihre Gemeinsamkeit in dieser Auseinandersetzung.

Ausstellungsdauer: 29. September bis 9. Oktober 2016

Es werden Arbeiten folgender Künstler/innen gezeigt:

Karoline Koppel www.karolinekoeppel.de
„Ich und mein Gegenüber – Maler und gemaltes Abbild – wer betrachtet wen? Es ist mein Versuch, durch das Abbild diesen Konflikt bewusst zu machen, nämlich, dass die Wahrnehmung einer scheinbaren Realität und vermeintlichen Wahrheit nie die der anderen sein kann; sie ist vielmehr ein Spiegel, in dem sich auch das Gegenüber wiedererkennen kann.“
Auszug aus dem Vorwort meines Kataloges „ Karoline Koeppel, Malerei von 1989-2007“ erschienen 2008 im Libelli-Ars Verlag, Fuldatal.

Detlef Olschewski www.olschewski-kunst.de
Organische Strukturen vernetzen sich zu komplexen Bildformen. Im Diptychon Spiegelung wird nicht nur eine Seite in die andere gespiegelt... Ähnlich der Reflexion von Informationen zwischen den Generationen treten Kopierfehler auf, die zu neuer Eigenständigkeit führen.

Renate Pfrommer
vMeine Inspirationen entnehme ich Naturbegegnungen auf Reisen. Raumzeitlich getrennt vom Erlebten entstehen Landschaftseindrücke, die Reflexionen von Bäumen auf Wasseroberflächen zeigen. Die Natur, frei von Menschen oder von menschgeschaffenen Dingen, ist mir wichtig..

Eberhardt Purrucker
Dem Thema Landschaft bleibt er mit den Spiegelungen auch in seinen Fotografien treu. Bewegte Wasseroberflächen abstrahieren die Spiegelbilder, so dass Formen, Farben und freigesetzte Strukturen neue Assoziationen ermöglichen.

Franziska Rutishauser www.franziska-rutishauser.ch
Das Objekt Im Licht des Abendlandes reflektiert die Ausstrahlung einer ersten Welt der christlich geprägten westlichen Hemisphäre. Die Medien der Schweizer Künstlerin sind Malerei, Zeichnung, Fotografie und Installation, manchmal auch Objekte.

Andrea Streit www.a-streit.de
"In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit dem Menschen und im weitesten Sinne mit dem Thema Stadt. Dabei nehme ich einen besonderen Blick für meine Betrachtung ein, den aus der Vogelperspektive. Mich interessieren dabei die urbanen Prozesse und ihre Auswirkung auf die komplexen Lebensräume sowie die Veränderungen im öffentlichen Raum durch den fortschreitenden Strukturwandel. In meinen Bildern untersuche ich, wie sich letztlich diese Prozesse auf die Wahrnehmung der Stadt selbst auswirken. "

Ursula Schwirzer
In ihren Bildern ist viel Mobilität, viel Beton, viel Stahl, viel Licht…Die Szenerien sind nicht leer, sondern fast immer sind Menschen unterwegs, in Gruppen oder einzeln. Die Bilder spiegeln Eindrücke des Alltags in der Großstadt.

Helga Wagner helga-wagner-art.de
Gezielter Einsatz von Licht ruft Reflexionen und Schattenspiele hervor, verdoppelt das Objekt, schafft Räumlichkeit und Bewegung. Variabler Schattenwurf verändert das Bild. Ihr Thema ist Licht und Schatten, die Zeichnung mit Licht durch Acrylglas.

Ausstellung: 15.9. – 25.9. 2016 | MULTIMEDIAL PERFORMATIV
| Layout: © Karsten Kelsch

MULTIMEDIAL PERFORMATIV

KünstlerInnen: Sandra Becker | Vera Krickhahn | David Dibiah | Helga Ntephe | Jens Reulecke | Monika Ortmann | Sebastian Kusenberg | Andrea Sunder-Plassmann

Unsere Ausstellungsreihe 10 x 10 mit 84 Künstlerinnen und Künstlern des VEREINs BERLINER KÜNSTLER ist das zentrale, mehrteilige Ausstellungsprojekt anlässlich des 175. Bestehens des VBK. Zwischen Mai und Oktober 2016 präsentiert die Galerie Verein Berliner Künstler in 10-tägigen Blöcken unter Schlüsselbegriffen der Kunst die aktuellen und vielfältigen künstlerischen Positionen der Mitglieder.

Eröffnung der 9. Ausstellung der Reihe 10 x 10 - MULTIMEDIAL PERFORMATIV

am Mittwoch, 14. September 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth/ / Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

MULTIMEDIAL PERFORMATIV weist auf Arbeiten hin, die Veränderungsprozesse implizieren. Der Ausstellungskontext wird als Labor begriffen, wo sich Arbeiten während des Ausstellungsprozesses neu installieren können. So werden gewohnte Sichtweisen aufgebrochen. Raumbezogene Arbeiten und performative Arbeitsweisen, die mit- und aufeinander reagieren, stehen im Vordergrund.

Ausstellende Künstler:

Helga Ntephe und Jens Reulecke | www.ntephe-art.de www.jensreulecke.com
In ihrer gemeinsamen Installation „GROVE“ beziehen Helga Ntephe und Jens Reulecke ihre Arbeiten so aufeinander, dass sie den Ausstellungsort in einen sagenumwobenen Hain verwandeln.
Im Rahmen der Performance Serie „meeting“ reagieren sie auf diesen Natur-Rastplatz u.a. mit Entschleunigung und locken so überraschende Realitäten hervor.

Andrea Sunder-Plassmann
wikipedia.org/wiki/Andrea_Sunder-Plassmann
Die Installation „Amygdala" besteht aus einer Kombination sehr heller und einiger dunkler Aquarelle, eingebettet in eine Klangcollage mit Stimmen von Paradiesvögeln..

Sandra Becker
www.sandrabecker01.de
Eine Bildapparate-Situation mit Stuhl, Phoropter (Augenmessgerät) sowie ein Video mit Buchstabentafel lädt zum Experimentieren mit der eigenen Sichtweise ein. Der Digitalisierung 4.0 wird das empfindliche menschliche Organ Auge als Spiegel der Seele gegenüber gestellt.

Sebastian Kusenberg
art.sebastiankusenberg.de
Sebastian Kusenberg begibt sich auf der Suche nach Identitätsformen seiner selbst immer wieder vor die Großbildkamera in einem von ihm gewählten Bildrahmen. Er verwendet Langzeitbelichtungen, um über einen Zeitraum zu verfügen, in dem sich eine eigene Welt entfalten kann.

David Dibiah
www.david-dibiah.de
GOD, GELD, GUTSCHEIN
Für welches entscheiden Sie sich?
Sie haben ab jetzt drei Minuten Zeit. Lehnen Sie sich zurück, führen Sie die Spitzen Ihrer Zeigefinger zusammen und behalten Sie den Himmel im Hinterkopf.

Vera Krickhahn
Aus der Flüchtigkeit des Begegnens im Augenblick des Verweilens, das Morgige über die Gegenwart in die Vergangenheit zu bringen.

Ausstellungsdauer: 15. September bis 25. September 2016

Ausstellung: 1.9. – 11.9. 2016 | EXPERIMENTELL
| Layout: © Karsten Kelsch

EXPERIMENTELL

175 Jahre | Verein Berliner Künstler | 1841 - 2016

Eröffnung der 8. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 31. August 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Andrea Streit, VBK Vorstand

7 KünstlerInnen präsentieren Arbeiten unterschiedlicher Techniken. Mit ihren experimentellen, künstlerischen Verfahrensweisen erforschen sie Möglichkeiten, stellen sie Fragen, wollen keine Behauptungen sondern entwickeln Versuchsanordnungen und Reflektionen mit offenem Ausgang.

Ausstellende Künstler:
Gerda Berger | Birgit Borggrebe | Ellinor Euler | Ute Faber | Karsten Kelch | Carolina Patiño Mayer | Sabine Schneider

Ausstellungsdauer: 1. September bis 11. September 2016

Gerda Berger www.gerda-berger-art.de
Nur wenige Farben bestimmen die experimentellen Bilder von Gerda Berger, vor allem jeweils Rot, Gelb, Blau und Schwarz. Farben, die fließend, sprühend, wolkig, zeichenhaft sind oder sich verästelnd wie Menetekel erscheinen. Zeichen, die zu entziffern schwer fällt. Zeichen, die ihr Geheimnis wahren, nur andeuten, aufzeigen, zum Mitempfinden auffordern, gar warnen.

Birgit Borggrebe www.birgit.borggrebe.de
In Birgit Borggrebes Experiment entstehen fiktive Landschaften ohne realen Ortsbezug. Mit verschiedenen Techniken, teilweise auch mit Siebdruck, experimentiert sie so lange, bis reale Bilder sich transformiert haben zu neuen Phantasiewelten. Sie verweisen auf etwas anderes als nur auf das Dargestellte und individuelle Interpretationsspielräume öffnen sich.

Ellinor Euler www.ellinoreuler.de
vom Bekannten ins Unbekannte zu gehen und Vertrautes so zu verändern, dass daraus etwas Irritierendes und Neues entsteht. Diese Transformation findet ihre Entsprechung in der Umdeutung von bekannten Alltagsmaterialien in Ellinor Eulers aktuellen Arbeiten.

Ute Faber www.utefaber.com
Ute Faber sammelt Inspirationen und Fundstücke aus Stadt- und Naturlandschaften. Sich wandelnde Umgebungen und verändernde Beziehungen werden zu neuen Objekten und Geschichten im neuen Gewand zusammenfügt.

Karsten Kelsch www.karstenkelsch.de
Wahrnehmung und Weiterentwicklung der Idee im Malprozess sind für mich nicht trennbar, es entsteht der Drang des Darstellens von Formen, Linien, Farben, Weiten, Tiefen, Lügen und Wahrheiten. Das Einfühlungsvermögen als Beginn des ästhetischen Erlebens ist die Bejahung der Selbstäußerung im Malprozess. Während des Einfühlens in ein Objekt bin ich in dem Objekt von meinem individuellen Ich erlöst, solange mein innerer Erlebnisdrang in einem äußeren Objekt, in einer äußeren Form aufgeht.

Carolina Patiño Mayer www.patinomayer.de
Die Künstlerin Carolina Patiño Mayer bedient sich bei ihrer künstlerischen Arbeit der analogen Fotografie. Ausgangspunkt ihres Schaffens ist die momentane Realität, die mit den Mitteln der Fotografie festgehalten und eigen interpretiert wird.

Sabine Schneider www.kunst-sasch.de
Die graphischen Karten, die Sabine Schneider präsentiert, zeigen keine konkreten Länder oder Regionen. Sie sind Zeugen von Fragmentierungen und Diskontinuitäten. Orientierung bieten sie nicht und lassen auch keine Erkenntnisse über die Areale zu. Sie stehen als Bilder artifizieller Landschaften für eine fiktive, äußerlich wie innerlich fragmentierte Welt.

Ausstellung: 17. – 28.8. 2016 | LYRISCH PHANTASTISCH

LYRISCH PHANTASTISCH

175 Jahre | Verein Berliner Künstler | 1841 - 2016

Eröffnung der 7. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 17. August 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth/ Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

Aktueller künstlerischer Positionen von Mitgliedern des Vereins Berliner Künstler: BUCCO | Hermann Spörel | Susanne Kessler | Detlef Suske | Silke Bartsch | Hans Stein | Regina Roskoden | Michael Otto | Nele Probst | Doris von Klopotek |

Ausstellungsdauer: 17. August bis 28. August 2016

„Seht Ihr den Mond dort stehen?-
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.“

(Matthias Claudius, 1740-1815 )

Sandy Cheyne
Sandy Cheyne hat einen umfangreichen Beitrag zur britischen Malerei der Gegenwart geleistet, war Zeitzeuge der Berliner Wendezeit und einflussreicher Mittler zwischen Berlin und Schottland, Mitbegründer des renommierten Peacock Visual Arts Centre und aktives Mitglied diverser künstlerischer Einrichtungen. Seine Kunst reflektiert Themen und Motive aus Berlin und Schottland. Elke Ritt, Head Arts, British Council Germany Ein Kunstwerk schaffen, das einem eine gewisse Befriedigung gibt, Streben nach einer Perfektion, die unmöglich zu erreichen scheint - wie die Suche nach dem Gral, wobei es die Suche und nicht der Gral selbst ist, die einen immer wieder motiviert, etwas visuell Anregendes, Aufregendes und Animierendes zu gestalten.

Barbara Czarnojahn
Auf Reisen bin ich Wasser in den unterschiedlichsten Formen begegnet, als Strom, als Wasserfall, als Meer, als Eisberg und habe daraus immer wieder Inspiration für meine Malerei gewonnen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens.

Ebrahim Ehrari
Ebrahim Ehraris metaphorisch verschlüsselte Bilderwelt enthält Elemente des Surrealismus wie das Spiel mit den Perspektiven und Räumen, das Aufheben von Größenverhältnissen und das Zusammenbringen von unterschiedlichen Realitätsebenen. Die Balance zwischen europäischer und orientalischer Bildtradition, zwischen Abbildhaftem und poetisch Sinnbildhaftem ergibt bei Ehrari eine neue Bildwelt voller Anspielungsreichtum. Das spannende Gemisch von unbestimmten Formen, gesellschaftskritischen Themen und Fantasiespielen sind in seinen alten wie auch neuen Bildern immer wieder zu finden, farbintensiv und formgewaltig.

Wilfried Habrich
Es ist immer wieder ein Balanceakt, der dem eines Seiltänzer gleicht - die Suche nach der stimmigen Komposition, der Form und des Farbklanges, welche der Idee den Weg in die Realität bahnen. Und das Gleichgewicht braucht immer auch das Moment der Irritation, der Störung - es gibt immer die Gefahr, dass das Gebilde mit einem leisen Knacks in sich zusammenfällt.

Susanne Knaack
Ich habe nichts zum Sagen. (Therese Giehse, 1898-1975, Schauspielerin)

Peter Thomas Mayer
Lyrisches und Phantastisches sind in Peter Th. Mayer‘s Werk eng miteinander verschlungen; beide bedingen, befruchten, erhöhen einander. Ahnungen, Scheinbares, Schwebendes: das Unbegreifbare darzustellen ist für ihn eine der Grundaufgaben der Kunst. Letztendlich ist sein Ziel die Darstellung menschlicher Zivilisation, nämlich die Zeit zwischen Geburt und Tod auf so glückgebende wie phantasievolle Weise auszufüllen und dem Dasein eine gewisse Freude abzugewinnen.

Barbara Zirpins
Unbewusstes, Spiel und Zufall, aber auch die permanente Beobachtung von Formen und Farben bestimmen den Aufbau meiner Bilder. In den Pinselzeichnungen verarbeite ich Gesichter, die ich sehe, in der U-Bahn, auf der Straße, im täglichen Leben. Alles fließt, „lebendige Materie in ständiger Bewegung“.

Ausstellung: 4. – 14.8. 2016 | KÖRPERNAH

KÖRPERNAH

KünstlerInnen: Burghild Eichheim | Peter Müller | Klaus Mollenhauer | Conrad Brockstedt | Evelyn Sommerhoff | Angelika Schneider-von Maydell | Marianne Stoll |

Eröffnung der 6. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 3. August 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth/ / Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

Liebe Kunstfreunde,

wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der 6. Kunstausstellung der Reihe 10 x10
am Mittwoch, 3. August 2016, um 19 Uhr.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres zeigt der Verein Berliner Künstler eine Abfolge von Ausstellungen seiner Mitglieder.
Vom 4. – 14. August 2016 präsentiert sich die Ausstellungsgruppe KÖRPERNAH.

KÖRPERNAH Aktuellstes, provokativstes- interessantestes und doch klassischstes Thema in der Kunst! 7 Künstler – 7 Wege zum Körper – 7 aktuelle Positionen!

In 7 Sequenzen wird in der Ausstellung sichtbar wie unendlich breit der Beggriff Körpernah gefächert ist. Die ausgestellten Arbeiten veranschaulichen:
- mentale Körperdarstellungen wie der Kopf als Behausung des menschlichen Geistes (Stoll) Porträts von Persönlichkeiten und Zeichenserien hochpolitisch zur Reflexion Umwelt und Kriegsthema (Eichheim)
- die strukturale Darstellung der Interaktion von menschlichen Körpern sowohl in großstädtischen Handlungsräumen (Brockstedt) als auch ganz rot und provozierend in nonverbaler erotischer Kommunikation ( Sommerhoff) hinführend bis zum Urteil des Paris - der Blick des Mannes…(von Maydell) als Diskussionsansatz.
- die eigene Körperdarstellung des Künstlers als wegweisendes Ausgangselement der Gestaltung (Müller), aber auch die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz, die Wahrnehmung des Gefühlshaushaltes (Mollenhauer) - die Authentizität des Künstlers.
Sinnesfreuden und philosophisches Herangehen im schöpferischen Schaffen der 7 ausstellenden Künstler sind in dieser Ausstellung zu erspüren, zu begreifen und zu diskutieren! Die Ausstellung beantwortet keine Fragen, sondern stellt sie!

Ausstellende Künstler:
Burghild Eichheim
www.burghild-eichheim.de

Die Portraits zu Hanna Höch und Eberhardt Rothers sind als Huldigung wertvoller Zeitgenossen zu verstehen; der Mensch im Krieg, aktuell wie nie zuvor: in den 4 Variationen kommt die Auflehnung gegen Kriege als Reflexe auf die Umwelt und familiäre Erfahrungen zum Ausdruck.

Peter Müller
ArtFacts.net/Peter Müller
Bei der Lösung der ganz persönlichen Fragestellung in den 60ern nach dem Weitergang, Inhalt und Sinn der aktuellen Kunst besinnt sich der Künstler auf die für ihn annehmbarste Überlegung, wieder von der eigenen Person, vom eigenen Körper, der menschlichen Figur als Grundelement der bildnerischen Gestaltung auszugehen.

Klaus Mollenhauer
www.klausmollenhauer.de
Meinen Arbeiten liegt ganz besonders die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz zugrunde. In den Leinwandbildern schaffe ich mir malerisch eine Haltung, ein Gegenüber, spüre mich stark in meiner Arbeit. Ich verlasse den Boden der Realität und möchte etwas neu beatmen und zum Klingen bringen. Die Dinge, die hinter der Oberfläche passieren, sind mir wichtig.

Conrad Brockstedt
Hier erfolgt die Beobachtung der Bewegung menschlicher Körper in raumbildenden Strukturen und Gittern. In stets sich wandelnden Räumen ergeben sich Entsprechungen zu alltäglichen großstädtischen Handlungsebenen wie Verkehrseinrichtungen, Hallenbädern – die Verwandlung von Großstadtleben in Bilder!

Evelyn Sommerhoff
www.evelyn-sommerhoff.de
ROT ist meine Farbe, rot ist das Blut, rot ist das Leben! Und die Kommunikationsschiene zwischen den menschlichen Körpern ist wie der nonverbale rote Faden der Ariadne, der Theseus aus dem Labyrinth zum Leben führt! Ohne Worte sind wir durch Körpersprache verbunden, körpernah, nehmen uns wahr, weil der Körper die eigene, die wahre Sprache zeigt, den Tanz des Lebens. Ohne diese körperliche sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit sind wir tot.

Angelika Schneider – von Maydell Das Triptychon zeigt die Auseinandersetzung mit dem Urteil des Paris, der berühmten Episode aus der griechischen Mythologie. Der ewige Blick des Mannes auf die Frau: beurteilend, bewertend? Schaut er nur auf die Körper? Sucht immer der Mann die schönste Göttin? Körpernah, auch die Darstellung von Nacktheit in historischem Umfeld.

Marianne Stoll
www.marianne-stoll.de
Der Kopf als Behausung des menschlichen Geistes ist das Thema einer Portraitserie: Der Kopf wird als Ausgangspunkt unseres Bewusstseins, unserer Gefühle, Erfahrungen, unseres Standpunktes zur Welt gesehen. In den Gesichtern ist eine Spannung aufgebaut zwischen realer Physiognomie und ihrer Irritation. Das Körperthema bekommt hier noch eine abstraktere Variante, eine mentale Körperdarstellung.

Ausstellungsdauer: 4. August bis 14. August 2016

Ausstellung: 21.7. - 31.7.2016 | Architektonisch

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der 5. Ausstellung der Reihe 10 x 10 ARCHITEKTONISCH am Mittwoch, 2O. Juli 2016, um 19 Uhr.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres zeigt der Verein Berliner Künstler eine Abfolge von Ausstellungen seiner Mitglieder.
Vom 21. bis 31. Juli 2016 präsentiert sich die Ausstellungsgruppe ARCHITEKTONISCH.

Chaos und Ordnung
Zweckenthobene, öffentlich-private Modelllandschaften werden zu verlassenen Gebäuden. Diese entwickeln sich zu architektonischen Skulpturen,
die sich zu geometrischen Kompositionen auffächern und verdrehen. So spiegelt diese Auswahl von Künstlern einen Aspekt von gesellschaftlicher
Befindlichkeit wieder, die für sich genommen einem stetigen Veränderungsprozess unterliegt.

Bucco
Meine plastischen Arbeiten sind Kleinplastiken. Diese Format eignet sich für spielerisch-schöpferische Variationen. Ich arbeite in Serien und Reihungen,
die sich durch eine architektonische Grundstruktur auszeichnen. Die tektonische Form hat ihre Wurzeln in den Gebäudetypen Tor oder Portal.

Detlef Suske
hält in seiner Fotoserie "Antiken der Zukunft" Orte wie Tiefgaragen, Unterführungen, Flugplätze und Skilift-Stationen in ganz Europa bei Nacht fest.
Tags in ihrer Funktion nicht hinterfragt, sind diese Räume nachts oft völlig ihrem Zweck enthoben - wirken abstrakt, artifiziell, austauschbar.
Der Faktor Zeit ist das entscheidende Moment, um solche, von Entwicklung und Wachstum geprägten Orte, entweder alltäglich oder fragwürdig
erscheinen zu lassen. Zugleich offenbart sich in Suskes Fotoarbeiten, dass öffentliche Räume heute weit gehend etwas sind, das man durchquert,
etwas, in dem man sich nicht aufhält. Hier stellt sich nicht mehr nur die Frage: „Was macht der Mensch mit seinem Habitat?“,
sondern auch: „Was macht die Architektur mit dem Menschen?“

Regina Roskoden
Seit Anbeginn menschlichen Daseins ist das Haus von existentieller Bedeutung. Als primärer Umraum des Menschen bietet es Schutz und Wärme,
ermöglicht Leben in einem sozialen Kontext. Die Höhle der Urfamilie war Keimzelle unserer heutigen Gesellschaft. Das Haus steht als Synonym
für die individuellen und gesellschaftlichen Befindlichkeiten seiner Bewohner. Über Zeiträume, Generationen hinweg werden Hauskörper, Räume
und Wände zu Dokumenten hinterlassenen Lebens.

Silke Bartschs Bilder entstehen aus utopischen Architektur/ -fragmenten. Es sind Orte und Nicht-Orte zugleich, die um den Begriff des Bildes kreisen.
Vertraut und doch auch fremd laden sie dazu ein, sich offenen Auges im Bildraum zu verlieren. Gebäude, Außenräume, Innenräume und gelegentlich
Landschaften werden aufgefächert, verzahnen sich mit- und ineinander zu etwas Neuem. Klar umrissene scharfe Linien definieren architektonische
Elemente, die sich wiederum in ungegenständlichen Motiven verlieren. S. Bartsch Arbeiten siedeln sich im Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit
und Abstraktion an. Die kantigen Formen erinnern an die Schnitttechniken von Collagen oder Schablonen,
die für geometrische Kompositionen genutzt werden.

Herrmann Spörel
H. Spörels Pastelzeichnungen zeigen das klassizistische Berlin.

Nele Probst
Im Prozess des Findens und Sammelns, aufheben, arrangieren, bauen, neu zusammensetzen entstehen die Arbeiten von Nele Probst.
Ihre Skulpturen und Objekte erzählen vom menschlichen Bautrieb, dem Zusammensetzen einer Welt. Sie handeln von dem Bedürfnis sich Orte zu schaffen
und diese zu verbinden. So entstehen architektonische Skulpturen und Objekte und werden zu Zeichen der menschlichen Anwesenheit.

Michael Otto
Aus anonymen Mauern, Häusern, Autos, Zügen, Menschen, Maschinen, Speichern und Stationen baue ich auf der Bildfläche einen Raum.
Meine Motive finde ich an Orten und auf Plätzen, die keine Attraktivität im landläufigen Sinn besitzen. In Reiseführern erfahren sie keine Würdigung.
Die Bilder, die aus solchem Material entstehen, zeigen Räume, die imaginär sind. Nur als Bilder sind sie wirklich.

Hans Stein
Berlin - Stadt als Baustelle
"Hans Stein gelingt es, mit seinen Stadtlandschaften, einen neuen, unverwechselbaren Blick auf die Stadt Berlin zu werfen. Es ist ein liebevoller Blick,
der in der Unfertigkeit und dem permanenten Umbruch ganz eigene, für Berlin charakteristische Schönheiten entdeckt
und zum bildwürdigen Motiv macht." Dr. Janina Dahlmanns

Doris von Klopotek
Die Bilder aus der Serie „Ghosts“ zeigen unwirtliche und unwirkliche Orte. Gebäude, die von ihren ursprünglichen Bewohnern verlassen
oder aufgegeben scheinen und zum Teil von der Natur oder anderen Lebewesen zurück erobert werden.

Susanne Kessler
„Das Greifbare verliert sich bisweilen im Nicht-Begreifbaren und das Nicht-Begreifbare wird haptisch greifbar - das Chaotische wird kosmisch,
das Ungeordnete, das Wirre bisweilen rational verstehbar, das simpel Faktische aber auch optisch zum Wirren.“Auszug aus der Rede von Raimund Stecker
zur Raumzeichnung Susanne Kessler-Mäander im Dominohaus Reutlingen 2014

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Die Künstler!!!!


ARCHITEKTONISCH
21. – 31. Juli 2016

Eröffnung
Mittwoch 20. Juli 2016, 19 Uhr
Begrüßung: Jutta Barth/ Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

Ausstellung: 7.7. - 17.7.2016 | Reduktion

REDUKTION

KünstlerInnen: Ludvik Feller | Jutta Barth | Ulrike Frank | Hella Horstmeier | Jürgen Kellig | Monika Bartsch | Bernadette Schroeger | Christoph Damm |

Eröffnung der 4. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 6. Juli 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth/ / Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe

Musikalische Umrahmung mit Shakuhachi – Klängen

Programm: Am Sonntag, 10. Juli 2016 um 14 Uhr spielt Christian-O. Hille auf dem Vibraphon

Die Ausstellungsreihe10x10 mit 84 Künstlerinnen und Künstlern des VEREINs BERLINER KÜNSTLER ist das zentrale, mehrteilige Ausstellungsprojekt anlässlich des 175. Bestehens des VBK. Zwischen Mai und Oktober 2016 werden in der Galerie, in 10-tätigen Blöcken unter Schlüsselbegriffen der Kunst, die aktuellen und vielfältigen künstlerischen Positionen der Mitglieder präsentiert.

Allen Arbeiten, die in der Ausstellung REDUKTION gezeigt werden, ist der sparsame Einsatz künstlerischer Mittel, der Farben, der Linien, der Formen oder des Materials eigen. Die Kraft liegt in der Beschränkung und Vertiefung.

In den Galerieräumen des Vereins Berliner Künstler werden Reflexionen dieser Hauptleidenschaft in sieben ureigenen Handschriften gezeigt. 

Christoph Damm Die fotografischen Arbeiten von Christoph Damm bewegen sich zwischen Formauflösung und Formgebung. Zur Komposition tragen wesentlich drei Schöpfungsimpulsen bei: Natur, Bewegung und Lichtsituation. Es geht hierbei um die Geschwindigkeit und letztlich um die Philosophie jener, ihrer Wahrnehmung und Ästhetik.

Jutta Barth Das Material, seine Anmutung, ist der Ausgangspunkt für die Gestaltung. Zum einen, das handgeschöpfte, pigmentierte Recyclingbütten und zum anderen das vorwiegend pflanzliche Material, das in die Papiermasse eingelassen oder mit Pulpe überschöpft wird. Es sind fragmentierte Naturmaterialien, zum Beispiel Blattskelette, herausgehoben aus dem natürlichen Zusammenhang – ein Dialog von Erinnerung und Erscheinung. Mit sparsamen Mitteln wird das Vergangene durch den kreativen Prozess revitalisiert, überzeichnet und in eine neue Seinsform transformiert.

Ludvik Feller Die Fülle der Natur ist meine Schatzkiste. Ich schöpfe aus ihr und bearbeite das Material sehr reduziert. Mit minimalen Eingriffen schaffe ich ein neues Zeichen, wobei das Material, seine Herkunft immer erkennbar bleibt. Bei meinen Arbeiten denke ich an den Moment einer ersten ästhetischen Empfindung, an das Ritzen in einen Stein, an das Binden der ersten Schleife.

Ulrike Frank Variationen einer abstrakten Form In meinen Monoprintserien, gedruckt mit einer Carborundumplatte, gestalte ich durch Farb-, Raum- und Umfeldreduzierung Variationen einer abstrakten Form mit einer Spannweite von Fülle bis zur Leere.

Monika Bartsch Die Reduktion auf Schwarz und Weiß vermittelt Konzentration und Strenge. Und auch wenn ich den harten Kontrast mit einer Vielzahl an Grautönen differenziere, alles Bunte und Laute ausblende, bleibt eine Klarheit im Bild, die Wesentliches umschreibt. So wirken die Landschaften archaisch und fern von Mensch und Tier.

Hella Horstmeier Gleich mit welchem Material ich arbeite, gilt: Ein Zurückführen auf das Wesentliche, Wesenhafte, auf den Sinn. Es ist eine Befreiung der Beobachtungen. Allgemein gilt: Keine Form kommt ohne Inhalt aus.

Jürgen Kellig Bei meinen Zeichnungen geht es meist um Strukturen und Rhythmen und um das Wechselspiel von Chaos und Ordnung darin. Um dieses zu verdeutlichen, reduziere ich a. die Mittel - Tusche, ( Stift oder Pinsel), Papier. b. die Zeichensprache - intuitives Setzen von Punkten, Linien, und einfachen Formen.

Bernadette Schroeger Der Ausdruck steckt in der Anordnung der Bilder: der Raum, den die Elemente einnehmen, die leeren Partien um sie. Es hat etwas von einem Vexierspiel.

Ausstellungsdauer: 7. Juli bis 17. Juli 2016

Ausstellung: 23.6. - 3.7.2016 | Expressiv

Expressiv

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunstfreunde,
 
wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der 3. Ausstellung der Reihe 10 x 10 "EXPRESSIV" am Mittwoch, 22. Juni 2016, um 19 Uhr.

Im Rahmen seines Jubiläumsjahres zum 175jährigen Bestehen zeigt der Verein Berliner Künstler eine Abfolge von Ausstellungen seiner Mitglieder.
Vom 23. Juni  bis 3. Juli 2016 präsentiert sich die Ausstellungsgruppe Expressiv.

expressiv – exzessiv – experimentell – ekstatisch – existenziell – expandierend – explosiv – exorbitant -
extravagant – ex und pop – exaltiert – extrem koloriert. In diesem Spannungsfeld bewegen sich die 8 künstlerischen Positionen dieser Ausstellung.

EXPRESSIV – bezieht sich nicht nur auf eine Geisteshaltung wie die, die durch den Begriff des Deutschen Expressionismus geprägt ist, 
sondern zeigt verschiedenartige Möglichkeiten aktueller, subjektiver und emotionaler Ausformulierung in Form und Farbe.

Marianne Gielens abstrakten Arbeiten liegen Sujets zugrunde, wie z.B. Landschaften,
die sie zu expressiven Farbflächen verdichtet.

Marilyn Greens 
explosiv verwobene Farb-und Formspuren deuten oft in ihren Bildtiteln ebenfalls 
Landschaftsbezüge als Ausgangspunkt ihrer Arbeiten an.

Simone Kornfelds 
Serie der „Wutbilder“ zeigen eine gänzlich vom Gegenstand losgelöste Abstraktion, 
die kürzlich von Wolfgang Siano als „Farbanarchie“ bezeichnet wurde.

Ina Lindemann 
bricht ihre grenzenlosen Farbstrukturen immer wieder in Inseln der Explosion auf, 
die sich dann in einem übergeordneten System verbinden.

Dorothea Markner-Weiss´ 
ungegenständliche Arbeiten sind als experimentelle Schichtungsprozesse 
innerer und äußerer Erfahrungen zu betrachten.

Ute Richters 
informellen Bildern haftet etwas Existenzielles an, das im Einsatz der kontrastierenden 
Farben und in ständiger Formauflösung und Formwerdung spürbar wird.

Peter Schlangenbader 
explosive Verschichtung lässt raus, was drin ist. Zigfach überarbeitet, 
attackiert er die Leinwand in rhythmischen Farbräuschen.

Gerard Waskievitz´ 
Arbeiten muten expressiv an, loten aber vielmehr innerste Zustände aus, 
die sich der zivilisierte Mensch nicht traut, zuzulassen. Hier wird das existenzielle Sein auf den Punkt gebracht.


Eröffnung: Mittwoch, 22. Juni um  19 Uhr

Mit einem Außenwand - Lichtdesign von Nadine Welser

Begrüßung: Jutta Barth/ Projektleitung der 10x10 Ausstellungsreihe
Minimalistische Einführung: Simone Kornfeld
Performance/ „ eruptive Poesie“ Peter Schlangenbader

anschließend laden die Künstler zu einem bunten Buffet ein!

Weitere Informationen und Bilder zur Ausstellung finden Sie unter:
https://vbkexpressiv.wordpress.com
Ausstellung: 9.6. - 19.6.2016 | FIGURATIV

FIGURATIV

Liebe Freunde und Kunstinteressierte,
zu unserer gerade laufenden Ausstellung FIGURATIV in der Galerie Verein Berliner Künstler hat die Künstlergruppe ein Beiprogramm entwickelt.
Dazu möchten wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich einladen! Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Do 16. Juni, 19:00 Uhr: „STARCKDEUTSCH" Lesung Matthias Koeppel

Sa 18. Juni, 20:00 Uhr: KONZERT in der Ausstellung! (THE BATS IN THE BELFRY | Isabel Neuenfeldt – Stimme & Akkordeon | Michel Korn – Tuba, Posaune & Glockenspiel ---> Tom Waits Songs ) Infos - PDF-Datei

So 19. Juni, 17:00 Uhr: FINISSAGE Künstler führen zu ihren Arbeiten

Die Ausstellung FIGURATIV läuft noch bis zum 19.6. 2016

KünstlerInnen: Mathias Koeppel - Michael Augustinski - Axel Gundrum - Vessela Posner - Inge H. Schmidt - SOOKI - Anna von Bassen

Eröffnung der 2. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 8. Juni 2016, 19 Uhr.

Begrüßung: Jutta Barth
Einführung: Matthias Koeppel
Musikalische Gestaltung: Mathilde Koeppel

m Rahmen seines Jubiläumsjahres zum 175jährigen Bestehen zeigt der Verein Berliner Künstler eine Abfolge von Ausstellungen seiner Mitglieder.
Vom 8. bis 19. Juni 2016 präsentiert sich die Ausstellungsgemeinschaft „Figurativ“. Allen sieben Künstlern ist gemeinsam, dass sie gegenständlich 
arbeiten und sich mit dem Menschsein und der Figur beschäftigen. Francis Bacon: „Ich glaube, Kunst ist eine unablässige Beschäftigung mit dem Leben, und da wir schließlich menschliche Wesen sind, gilt unsere Hauptleidenschaft uns selbst.“

In den Galerieräumen des Vereins Berliner Künstler werden Reflexionen dieser Hauptleidenschaft in sieben ureigenen Handschriften gezeigt. 
Ca. 50 Arbeiten in unterschiedlichen Formaten werden zu sehen sein.
 
Michael Augustinski

Die existenzielle Seite dieses Strebens lässt die meisten Figuren unbekleidet, mit einer dünnhäutigen Begrenzung, das Innen und Außen bezeichnend, erscheinen.
 
Axel Gundrum
Den Rahmen meiner Bilder verstehe ich als kleine Bühne. Auf ihr inszeniere ich figurativ. 
Meine zumeist erfundenen Darsteller verkörpern Betrachtungen über das unerschöpfliche Themenfeld "Menschsein".
Als künstlerisches Mittel zu den Themen unserer Zeit setze ich traditionelle Maltechniken ein.
 
Matthias Koeppel
Die Nachstellung der Quadriga ist ein inszeniertes Theater, das beim Aufbau meines Ausstellungsbeitrages zum Brandenburger Tor entstand. 
Das Spiel mit dem Verfremdungseffekt habe ich auf ganz andere Weise, nämlich mit neokubistischen Stilzitaten auf meine Berliner Stadtbilder fortgesetzt.

 
SOOKI

Bilderzitat von Luca Signorelli  "das Jüngste Gericht" entstand seit 1996.
Ich als eine zeitgeistige Beobachterin stehe immer mit einem 
modernen Gegenstand im Bild. Ich konfrontiere das Alte mit dem Neuen.
 
Vessela Posner
„Ihre Malerei wechselt zwischen Abstraktion und Figuration und bewegt sich in der Welt der Poesie und des Traumes, was jedoch niemals die Suche nach 
der Wirklichkeit in ihren Bildern, die aus der Fantasie entstanden zu sein scheinen, ausschließt“ Joost De Geest (im Katalog der Ausstellung „Geschichten vom Wasser“, VBK, 2007)
 
Inge H. Schmidt
Das Figürliche, der Mensch in seinen existenziellen Befindlichkeiten und seiner Einzigartigkeit, ist eines der wesentlichen Themen meiner künstlerischen Arbeit. 
Figürliches auf großen Leinwandformaten gibt es wenig. Dafür aber unzählige Zeichnungen, in Schwarz - Weiß und in Farbe. Eros, Liebe, Sinnlichkeit, Schönheit, 
aber auch Einsamkeit, Trauer und Tod sind Teil der Auseinandersetzung mit der Figur. In der Unmittelbarkeit und Virtuosität der Zeichnung kann ich mich am besten ausdrücken.
 
Anna von Bassen
Der Mensch in seinen alltäglichen Handlungen und Gesten ist das große Thema der Berliner Malerin . . . fast immer sind die Menschen auf ihren Bildern in Bewegung. 
Sie verrichten eine alltägliche Tätigkeit, gestikulieren im Gespräch und/oder kommunizieren durch ihre Mimik mit einem unbekannten, nicht sichtbaren Gegenüber, 
in dessen Rolle durchaus auch der Betrachter treten kann. Dr. Ulrike Fuchs  (aus: „Menschen und Geschichten – ein gemalter Kosmos“ im Katalog „Der zärtliche Blick“ 2013)

Ausstellungsdauer: 9. Juni bis 19. Juni 2016

Ausstellung: 26.5. - 5.6.2016 | NARRATIV

Galerie Verein Berliner Künstler

NARRATIV

175 Jahre | Verein Berliner Künstler | 1841 - 2016

Eröffnung der 1. Ausstellung der Reihe 10 x 10

am 25. Mai 2016, 19 Uhr.

Geschichten – Gemalt + Gezeichnet
Berliner Künstler präsentieren ihre aktuellen Geschichten – gemalt, gezeichnet, geformt.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Claudia Hartwig entwickelt in ihren monochromen Tuschezeichnungen eine eigenständige Dynamik voller Poesie. Ihr Interesse gilt dem Gewicht des Augenblicks ohne die Last der Wichtigkeit. Aus der Leere taucht eine Form auf.

POGO gibt in seinen Bildern den Tieren ihren Raum, holt sie gleichsam von Rand ins Zentrum. Er erzählt nachvollziehbare Geschichten wilder Stadtnatur in Berlin. Seine Bilder sind eine Ode an die Schönheit der Geschöpfe, zeigen Lebensmut gepaart mit dem Willen zum Widerstand.

Christian Ebel kombiniert in seinen Bildern Kritischen Realismus mit Elementen der Pop-Art Ästhetik. Dabei verwischt er Grenzen zwischen realer Welt und traumhaft Absurdem. Die mystische Ausstrahlung seines Bildes fordert den Betrachter ungemein heraus.

Siegrid Müller-Holtz verwandelt das Medium BUCH in ihren Händen in eine bildnerisch-künstlerische Formensprache mit narrativem Charakter. Sie bietet dem Betrachter die Chance, aktiv eine stets individuelle Geschichte zu konstruieren. Auf ihre besondere Weise macht sie den Betrachter selbst zum Geschichtenerzähler.

Gerhard Gabel hält sich bei seinem Kunstwerk an Goethe: „Nicht das Was – sondern das Wie“ gibt dem Bild die Würze. Mit großer Phantasie und Schaffenskraft lässt Gabel aus Traumwelten und Tiefgründigkeiten Bilder entstehen.

Jürgen Tenz sitzt im Café am Winterfeldtplatz. In aller Gelassenheit beobachtet er das bunte Markttreiben. Er lässt sich von Trubel und Hektik nicht aus der Ruhe bringen. Dabei lässt er eine Bildgeschichte entstehen, die den Betrachter unwillkürlich in ihren Bann zieht.

Rosika Jankó-Glage erzählt mutig die bewegende Geschichte der größten europäischen Herausforderung: Flucht, Vertreibung, Willkommenskultur, neue Heimat. Sie übernimmt in ihrer Geschichte Verantwortung indem sie bildlich fordert: Europa darf keine Festung sein. Im Gegenteil: wir müssen die Zugbrücken runterlassen.

Mechthild Weisser. Unter anderen biblisch-zeitlosen „Lebensbildern“begann vor einigen Jahren die Geschichte des Turmbaus zu Babel besonders interessant für mich zu werden. Es entstand – durchaus auch unter dem Eindruck aktuellen Zeitgeschehens – eine Reihe von Bildern und Objekten, in denen das Thema „Türme“als Metapher für menschlichen Hochmut, für Fall und Zerstörung gesetzt ist. Stilistisch bezeichne ich mich als Dekonstruktivistin. Inwieweit diese Arbneiten als narrativ empfunden werden können, überlasse ich den Betrachtern.

Hans-Jürgen Gabriel überlässt den Betrachter seines Werkes nicht sich selbst. Er lenkt ihn durch das narrative Bild in seinen Gedanken. So lässt er den Betrachter die inhaltliche Botschaft nachvollziehen. Damit nimmt er das Motto der Ausstellung „Narrativ“ wirklich wörtlich.

Ausstellungsdauer: 26. Mai bis 5. Juni 2016

Ausstellung: 20.5. - 22.5.2016 | POP UP

Galerie Verein Berliner Künstler

POP UP  | Layout: © Karsten Kelsch

POP UP

175 Jahre | Verein Berliner Künstler | 1841 - 2016

historisch-multimediale POP UP Ausstellung IMMER WIEDER ZEITGENÖSSISCH

vom 20. - 22. 2016. Sonderöffnungszeiten | Fr.- So, 14-22 Uhr.

Finissage 22.5.2016 von 18.41 - 20.16 Uhr (und länger).

Zu sehen ist historisches Bildmaterial, aufgearbeitet und präsentiert mit neuen Medien, das auf unterhaltsame Weise Schlaglichter auf die Geschichte und Entwicklung des VBK wirft.

Am 19. Mai 1841 wurde der Verein Berliner Künstler gegründet.

Namhafte Künstler und viele Förderer und Unterstützer unterschiedlicher gesellschaftlicher Kreise haben  sich damals für die Gründung engagiert. 

Hunderte von Künstlern haben sich im VBK für die Fragen der Kunst,  ihre verschiedenen Richtungen und Anliegen und für die Präsenz der Berliner Künstler im Kulturleben der Stadt eingesetzt. Die Entwicklung des Vereins Berliner Künstler spiegelt die Entwicklung der Berliner und deutschen Kunst und Kunstproduktion der letzten zwei Jahrhunderte wider.  

Seit seiner Gründung haben in 175 Jahren ca. 1500 Künstler den Verein Berliner Künstler geprägt und immer wieder neu entwickelt. Künstler haben ihre Produktionsbedingungen, künstlerische Positionen und Möglichkeiten der Selbstvermarktung reflektiert und diskutiert. Im Spannungsfeld der jeweils herrschenden politischen und kulturpolitischen Bedingungen wurden - unter den Gesetzmäßigkeiten des Kunstmarktes und der aktuellen Entwicklung neuer Medien - Produktions- und Kommunikationsmittel  immer wieder neu ausgehandelt. 

Zur Zeit sind 119 KünstlerInnen im VBK - 64 Künstlerinnen und 55 Künstler -vertreten, deren kulturelle Wurzeln sowohl in Berlin und  in verschiedenen Regionen Deutschlands als auch in internationalen kulturellen Kontexten liegen, deren Lebens- und Arbeitsschwerpunkte jedoch in der Stadt Berlin zu verorten sind.

Konzeption und Realisierung: 

Sabine Schneider, Künstlerin und die Medienkünstlerinnen Sandra Becker 
und Lioba v.d.Driesch, Medienwerkstatt im Kulturwerk des BBK Berlin.
 

Am 19. Mai  2016 wird das Jubiläumsjahr mit einem Fest und der POP UP Ausstellung IMMER WIEDER ZEITGENÖSSISCH feierlich eröffnet.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Abend des 19. Mai 2016 , um 19 Uhr

        – nur für Mitglieder und geladene Gäste –

das JUBILÄUMSFEST – 175 JAHRE VEREIN BERLINER KÜNSTLER statt.

Besondere Punkte des Abendprogramms:

19.00 Uhr     Performative Uraufführung der VBK–Hymne (Koeppel/Koeppel)

Mit dem Chor und der Bläsergruppe der Musikschule Spandau/
vor der Galerie Verein Berliner Künstler

 22.00-24.00 Uhr     Lichtkunstinstallation des Künstlers Philipp Geist auf der Außenfassade Schöneberger Ufer 57 


Am 22. Mai 2016 findet eine Finissage  von 18.41bis 20.16 Uhr (und länger) statt, zu der alle Interessierten Gäste herzlich willkommen sind. 

Der Abend wird musikalisch durch  die Jam Session mit den VBK Künstlern gestalltet.

Mit der POP UP Ausstellung IMMER WIEDER ZEITGENÖSSISCH eröffnet der VBK die Ausstellungsreihe 10 x 10 zum 175 Jubiläumsjahr.


Die Ausstellungsreihe10x10  mit Künstlerinnen und Künstlern des VEREINs BERLINER KÜNSTLER ist das  zentrale, mehrteilige Ausstellungsprojekt zeitgenössischer Kunst. 

Während der 5 Monate, vom 26. Mai bis 09.Oktober 2016, wird die aktuelle Kunst der Künstler des VBK in den Mittelpunkt gestellt.

In 10 Ausstellungen werden für jeweils 10 Tage unter den Titeln von 10 Schlüsselbegriffen vielfältige künstlerische Positionen der Künstler des VBK präsentiert. 
NARRATIV -  FIGURATIV -  EXPRESSIV - REDUKTION - ARCHITEKTONISCH - KÖRPERNAH - LYRISCH – PHANTASTISCH -  EXPERIMENTELL - MULTIMEDIAL – PERFORMATIV -  REFLEXIONEN 
 
Die Keywords bieten die reflektorischen und produktionsbasierten Linien, an denen sich die gestalterischen und kuratorischen Entscheidungen orientieren.  
An diesen 10  Ausstellungen sind 82 KünstlerInnen, VertreterInnen aller Sparten, beteiligt. Alle Ausstellungen werden durch die Künstler selbst konzeptionell entwickelt, kuratiert und eingerichtet. Die differenzierten künstlerischen Positionen bilden im großen Bogen des Projekts eine polyphone Visualisierung künstlerischer Mittel. Es  werden die künstlerische Vielfalt der Mitglieder des Vereins Berliner Künstler und die  professionelle Ausstellungstätigkeit des VBK demonstriert. 

Das Jubiläumsjahr und seine Veranstaltungen stehen unter der Schirmherr­schaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Anlässlich des Jubiläums erscheint das Buch »Immer wieder zeitgenössisch. Verein Berliner Künstler 1841-2016«, herausgegeben vom VBK, 100 Seiten, mit Farbabb., ISBN: 978-3-00-052694-7

Ausstellung: 7.4. - 1.5.2016 | Decembristerne
Decembristerne  | Layout: © Karsten Kelsch

Auf Einladung der Berliner Künstlerkollegen, anlässlich des 175. Bestehens des VBK präsentieren die Künstler des dänischen Künstlervereins, vom 7. April bis 1. Mai 2016, ihre aktuellen Positionen.

Künstler des Dänischen Künstlervereins

DECEMBRISTERNE

Skulpturen, Malerei, Fotografie, 

Eröffnung | 6. April 2016, 19 Uhr

KünstlerInnen/Artist: Elmer, Doris Bloom, Ole Broager, Henrik Flagstad, Sys Hindsbo, Ellen Hyllemose, Hanne Nielsen/ Birgit Johnsen, Heine Klausen, Oda Knudsen, Jørgen Carlo Larsen, Henrik Menné, Bodil Nielsen, Jesper Rasmussen, Steen Møller Rasmussen, Ane Mette Ruge, Hans Christian Rylander

Begrüßung: Sabine Schneider |1. Vorsitzende des VBK

Grußwort: S.E. Herr Friis Arne Petersen| Botschafter des Königreichs Dänemark

Ausstellungsdauer: 7. April bis 1. Mai 2016

GALLERY WEEKEND | Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER
ÖFFNUNGSZEITEN: Freitag 15-19 Uhr | Samstag u. Sonntag 11-19 Uhr

DECEMBRISTERNE ist eine der wichtigsten und ältesten Künstlergruppe Dänemarks - mit einem besonderen Ausstellungsformat. Die Künstlergruppierungen in Dänemark haben eine lange Geschichte - die erste dieser Art formierte sich im Jahr 1701. Im Laufe der Zeit verloren die Künstlergruppen ihre Position in dem kulturellen Leben Dänemarks. Sie stellen nicht mehr die einzige Alternative neben den etablierten Ausstellungsmöglichkeiten und den kommerziellen Galerien dar. In den letzten Jahren reagierten die Mitglieder der DECEMBRISTERNE auf die Herausforderungen der jüngsten Zeit und suchten nach experimentellen Wegen, um ein neues Format für die Künstlerorganisation im zeitgenössischen Kontext zu schaffen.

Darüber hinaus laden wir Sie und Ihre Freunde am Montag, 18.04.16, 19.30 Uhr zum public discourse des ARTS CLUB BELIN im VBK herzlich ein. Unter dem Titel „Decembristen“. Künstler und Künstlerinnen Dänemarks im 20. und 21. Jh." referiert die Kuratorin und Künstlerin Irmelin Nohal über die Geschichte der Künstlervereine und Gruppierungen in Dänemark. Über den Kampf und Überlebensstrategien in der heutigen Zeit.

Decembristerne – a Danish Artist´s Association

Decembristerne is an artist’s association - a particular form of exhibition that only exists in Denmark.

These artist´s associations have a long history, the first of their kind being formed already in 1701.

The artist´s associations represent an artistic platform that has played a role in giving their members a position in society.

In the course of time the artist´s associations has lost their obvious position in Danish cultural life. They are no longer the only alternative to established exhibition-institutions and commercial galleries.

Today there are a lot of opportunities for the artists to exhibit their work. We in Decembristerne have for a long time felt the new demands of a new time. That is why Decembristerne has taken up new challenges, and during the last years made some experiments, finding different ways of bringing the artist governed form of organization into a new contemporary context.

It is therefore with great joy and expectation, that we received the invitation to exhibit our works here in Verein Berliner Künstler.

Ausstellung: 3.3. - 27.3.2016 | Urban_Berlin

Ausstellungsdauer: 3. März bis 27. März 2016

URBAN_BERLIN

Multimedia, Malerei, Fotografie, Objekte, 

Eröffnung | 2. März 2016, 19 Uhr

KünstlerInnen/Artist: Jutta Barth, Sandra Becker, Gerda Berger, Conrad Brockstedt, Jens Kloppmann, Ina Lindemann, Franziska Rutishauser, Peter Schlangenbader, Sabine Schneider, Andrea Streit

Begrüßung: Karsten Kelsch

Performance „Ode an Berlin“ von Peter Schlangenbader

Wer nach Berlin reist, erwartet und findet dort eine kulturelle Vielfalt, ein Sammelsurium verschiedener Lebenswelten und Identitäten.
Die Stadt ist geprägt von Widersprüchen mit ständigem Wandel. Hier findet man Chaos vor, hervorgerufen durch die nie endenden baulichen Veränderungen aber auch eine Ruhezone, das „Grüne Berlin“.
Sowohl die Berliner als auch die Gäste, die immer wiederkehrenden Besucher, werden nicht müde, wiederholt überrascht zu werden. Ein vermeintlicher Überblick der Stadt ist unmöglich.
Immer wieder steht man vor Fragen nach einer einheitlichen Ästhetik, nach einem strukturierten Stadtbild und nach sichtbarer Ordnung.
Aber vielleicht macht gerade all das den Zauber der Stadt aus?
Diese Stadt ist wie ein Organismus aus unzähligen Zellen, die in ihrem Dasein, ihren Funktionen, Fähigkeiten und Eigenschaften das Antlitz der Stadt immer modifizieren und erneut zur Schau stellen.

Projektleitung/Kuratoren: Katarzyna Sekulla und Karsten Kelsch

Ausstellung: 4.2. - 21.2.2016 | 7 schaben, kratzen, stechen

Sonderveranstaltung
Workshopwochenende für Anfänger und Fortgeschrittene Linolschnitt und Radierung
13. Februar 2016 Linolschnitt, 10 - 17 Uhr
14. Februar 2016 Kaltnadel, 10 - 17 Uhr
Künstlerische Betreuung durch Claudia Hartwig, Andrea Streit und Michael Augustinski.

In diesem Grundkurs erwerben Sie unter Anleitung der ausstellenden Künstler Kenntnisse über das druckgrafische Arbeiten. Zudem bietet er Ihnen die Möglichkeit neue Seiten der eigenen Ausdrucksform kennenzulernen. Bitte bringen Sie Skizzen oder Fotos als Ideengeber für den Kurs mit!
Kosten: 85 € plus Material,
inkl. Getränke und Mittagessen
Verbindliche Anmeldung bis 10. Februar 2016 erbeten, postalisch oder info@vbk-art.de

Jubiläumsmappe 2016 (7 Grafiken)

Inhalt: 7 Grafiken der Künstler: Claudia Hartwig, Tine Schumann, Andrea Streit, Michael Augustinski, Michael Otto, Hans Stein, Peter Schlangenbader

Die Grafikmappe ansehen (PDF-Datei).

2015

2015 Miami_Berlin | You Are Leaving the American Sector
Sandra Becker, 01 Still from “Social Dissolve,” 2014 Commissioned by Goethe Institut in Porto Alegre, Brazil

You Are Leaving the American Sector - MIA_BER

ON VIEW November 18, 2015 – January 24, 2016
ArtCenter’s Project 924 | 924 Lincoln Road, Second Floor, Miami Beach

You Are Leaving the American Sector, ab Mittwoch, den 18. November 2015 im ArtCenter in South Florida als Fortsetzung des Projekt MIA_BER eine Ausstellung mit den KünstlerInnen des Vereins Berliner Künstler präsentiert wird. MIA_BER ist ein künstlerisches Austauschprojekt zwischen Miami und Berlin und den Institutionen ArtCenter South Florida und dem Verein Berliner Künstler.

Weitere Informationen zu der Ausstellung können Sie der Homepage www.artcentersf.org entnehmen.

MIA_BER: You Are Leaving the American Sector | Curated by Susan Caraballo
Artist: Sandra Becker | Margarete Hahner | Simone Kornfeld | Sebastian Kusenberg | Ina Lindemann | Monika Ortmann | Sabine Schneider | Peter Schlangenbader | SOOKI |Andrea Sunder-Plassmann | Detlef Suske

Foto: Sandra Becker, “Social Dissolve,” 2014, Commissioned by Goethe Institut in Porto Alegre, Brazil

Ausstellung: 26.11.2015 - 10.1.2016 | Flow Motion

Ausstellungsdauer: 26. November bis 10. Januar 2016

FLOW MOTION

Eröffnung: Mittwoch 25. November 2015, 19 Uhr

Begrüßung: Sabine Schneider | 1. Vorsitzende des VBK

Performance „flow motion“ von David Dibiah

KünstlerInnen:
ameret | AMROT | Michael Augustinski | Jutta Barth | Anna von Bassen | Sandra Becker | Gerda Berger | Birgit Borggrebe | Conrad Brockstedt | BUCCO | Barbara Czarnojahn | Christoph Damm | David Dibiah | Norma Drimmer | Christian Ebel | Burghild Eichheim-Keller | Ellinor Euler | Ute Faber | Ludwig Feller | Ulrike Frank | Gerhard Gabel | Hans-Jürgen Gabriel | Marianne Gielen | Axel Gundrum | Wilfried Habrich | Claudia Hartwig | Hella Horstmeier | Rosika Janko-Glage | Jürgen Kellig | Karsten Kelsch | Susanne Kessler | Doris von Klopotek | Jens Kloppmann | Karoline Koeppel | Klaus Kossak | Uschi Leonhardt | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiss | Peter Th. Mayer | Klaus Mollenhauer | Peter Müller | Siegrid Müller-Holtz | Helga Ntephe | Detlef Olschewski | Monika Ortmann | Carolina Patiño Mayer | Werner Petzold | POGO | Vessela Posner | Renate Pfrommer | Nele Probst | Ute Richter | Regina Roskoden | Michaela Rothe | Franziska Rutishauser | Michael-M. Sackmann | Peter Schlangenbader | Sabine Schneider | Angelika Schneider-von Maydell | Bernadette Schroeger | Ursula Schwitzer | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hans Stein | Marianne Stoll | Andrea Streit | Andrea Sunder-Plassmann | Jürgen Tenz | Gerard Waskievitz | Helga Wagner Netzel | Barbara Zirpins |

Ausstellung: 16.10 - 8.11.2015 | Zeitsprung

Malerei | Grafik | Skulpturen | Objekte | Materialcollagen

Ausstellende Künstler: Christian Ebel, Hans-Jürgen Gabriel und Jürgen Tenz

Ausstellung: 10.9 - 4.10.2015 | Horizonte - Horyzonty
Horizonte-Horyzonty 2015

Im Rahmen des deutsch-polnischen Kulturprojekts Horizonte-Horyzonty 2015 veranstaltet der Verein Berliner Künstler ein Forum am
10. September 2015 in der St. Matthäus-Kirche, zu dem wir Sie und Ihre Freunde herzlich einladen.

Deutsch - polnisches Forum
Fragen zum künstlerischen Zeitgeist in Deutschland und Polen
Donnerstag, 10.09.2015 17 - 21 Uhr
St. Matthäus-Kirche am Kulturforum, Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin

Zu diesem Themenkomplex sprechen:
Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., Prof. Krzysztof Gliszczyński, Akademie der Bildenden Künste in Gdansk Paulina Olszewska, Kuratorin, Kunsthistorikerin und Maria Kossak, Freie Künstlerin.

Einladung (PDF-Datei)

Die Ausstellung HORIZONTE - HORYZONTY Berlin wird am 09.September um 19.00 in der Galerie Verein Berliner Künstler, Schöneberger Ufer (fußläufig unweit der Matthäuskirche am Kulturforum) eröffnet und ist bis zum 04.Oktober zu sehen.

10. September - 4. Oktober 2015

Horizonte - Horyzonty | Spurensuche im Grenzland zwischen Fiktion und Wirklichkeit

Eröffnung: Mittwoch 9. September 2015, 19 Uhr

Begrüßung:
Sabine Schneider | VBK
Prof. Krzysztof Gliszczyński | AdK
Michael Reiffenstuel | stellv. Leiter der Kulturabteilung im AA Berlin

Vierzehn zeitgenössischen KünstlerInnen aus Polen und Deutschland
Malerei | Grafik | Installation | Neue Medien

Ausstellende Künstler
Berlin: Gerda Berger, Jutta Barth, Monika Bartsch, David Dibiah, Michaela Rothe, Sabine Schneider, Evelyn Sommerhoff
Gdańsk: Józef Czerniawski, Krzysztof Gliszczyński, Andrzej Karmasz, Sławek Lipnicki, Anna Reinert, Tomasz Sobisz, Marcin Zawicki

Ausstellung: 30.7 - 23.8 2015 | BRUT INTERSTELLAR

30. Juli - 23. August 2015

BRUT INTERSTELLAR

Eröffnung | Mittwoch, 29. Juli 2015, 19 Uhr

Begrüßung: Peter Schlangenbader

Programm: Die Free-Jazz Band QUARTETT INTERSTELLAR Performance der experimentellen Klang–Collagen
H. Brandenburg: E-Gitarre, C. Damm: E-Bass, R. Stimmel: E-Piano, P. Schlangenbader: Percussion

WERKGESPRÄCH &LESUNG: Mittwoch, 5.August | 19 Uhr

FINISSAGE: Sonntag, 23.August | 18 Uhr
PROGRAMM: 1. Video - Weltraumoper

Liebe Kunstfreunde,

vom 30. Juli bis 23. August 2015 präsentiert die Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER eine Ausstellung der Künstlergruppe BRUT INTERSTELLAR,
unter dem Titel „ Gehirnsturm „

Zur der Eröffnung der Gruppenausstellung am Mittwoch, 29. Juli 2015, um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

BRUT ! BRUT ! BRUT !
Wir sind die interstellare Brut auf dem Weg durchs Universum, nichts kann uns stoppen, wir erobern Andromeda
wie einst Kathargo, wir sind die Weltenspringer, Allbezwinger, unser Wahn, den Micro-Macro Kosmos zu erforschen
ist grenzenlos, die Spezies Mensch ist nicht zu stoppen auf ihrer apokalyptischen Reise!

Die Künstlergruppe BRUT INTERSTELLAR spiegelt freigeistig das bisher größte Abenteuer in der Menschheitsgeschichte
wieder: die Erforschung und Besiedelung des Weltalls, inklusive der Begegnung außerirdischer Lebensformen.
Auch wir starten ins Weltenall, reflektieren künstlerisch Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, wir sind inspirierte
Zeitzeugen, Beobachter, Chronisten und zeichnen das Logbuch der Zukunft.

An der Ausstellung BRUT INTERSTELLAR „Gehirnsturm“ beteiligen sich die 13 national und international
renommierten KünstlerInnen: Silke Bartsch, Christoph Damm, Christian Ebel, Simone Kornfeld, Ina Lindemann, Peter Lindenberg, Larissa Nod, Richard Rabensaat, Peter Schlangenbader, Todd Severson, Anita Staud, Richard Stimmel, sowie der weltberühmte Friedrich Schröder - Sonnenstern ( 1892 − 1982 ).

Mittels der Sparten Malerei, Zeichnung, Objekte, Skulptur, Druckgrafik und Performance spiegeln die Künstlerinnen diese hochbrisante Thematik wieder.
Über die Hälfte der KünstlerInnen sind Mitglieder im Verein Berliner Künstler, dem ältesten deutschen Künstlerverein, gegründet 1841.

Sie sind Alle herzlich eingeladen! Und wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei der Eröffnung begrüssen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Die KünstlerInnenn
Ausstellung: 9.7. - 19.7.2015 | MEMORY OF THE FUTURE

9. Juli - 19. Juli 2015

MEMORY OF THE FUTURE

13 Künstler aus Israel

Eröffnung | Mittwoch, 8. Juli 2015, 19 Uhr

Begrüßung: Aviva Shemer | Haifa, Israel und Sabine Schneider | 1. Vorsitzende des VBK

Programm: Musik: Joachim Gies | Saxophon
Galeriegespräch: Sharon Adam | 20.30 Uhr

Ausstellende Künstler: 
NATALIE EICHENGREEN | NURITH EPPSTEIN-RATNER | LIMOR GILAD–ULUKAYA | HAVA GILLON | DORIT JORDAN-DOTAN | YAFFA PERLMAN | ELINOR ROTEM | ELANA SCHWADRON-MINKOW| RUTHY SEGAL | SIVAN SHEMER-CIEUTAT | AVIVA SHEMER | SHARON YANAI | ILANA ZIMHONY

Der Verein Berliner Künstler freut sich, am Mittwoch, 8. Juli 2015 um 19.00 Uhr die Ausstellung MEMORY OF THE FUTURE der Künstlergruppe aus Haifa /Israel eröffnen zu können.

Unter dem poetischen Titel der Ausstellung werden 13 Künstler malerische, grafische und fotografische Arbeiten zeigen.

Das Thema MEMORY- Erinnerung - wird von den Künstlern differenziert und persönlich im Hinblick auf historische, politische, soziale oder kommunikative Dimensionen behandelt. Die Künstler aus Haifa stellen in dieser Formation das erste Mal in Deutschland aus.

Die fehlende Selbstverständlichkeit von Kooperationen deutscher und israelischer Künstler und Kultureinrichtungen ist durch unsere gemeinsame Geschichte, belastet durch deutsche Schuld und Vergangenheit, durch nachwirkende Zerstörung israelischer Biographien begründet, sowie oft auch durch administrative und politische Hürden gekennzeichnet. Umso wichtiger ist es, wenn sich auf Initiative von Künstlern ein Kulturprojekt entwickelt, das sich über diese Hürden und Schwierigkeiten hinwegsetzen möchte, mit der Absicht, Schritte in eine Normalität des professionellen Austauschs zu gehen.

Die Kooperation zwischen dem Verein Berliner Künstler und der Künstlergruppe aus Haifa und die gegenseitigen Einladungen für Ausstellungen in den Galerien in Berlin und Haifa geht auf das professionelle und private Netzwerk beteiligter Künstler beider Länder zurück.

Der Einladung an die Künstler aus Haifa in der Galerie des VBK/ Berlin wird im Frühjahr 2016 eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstler des VBK in der new gallery/ Haifa folgen.

Die Projektleitung und kuratorische Beratung der israelischen Künstlergruppe hat die Künstlerin Aviva Shermer/Haifa.
Die deutsche Projektleitung hat die Künstlerin Sabine Schneider/VBK, Berlin

Wir danken der Botschaft des Staates Israel für die freundliche Unterstützung.

Presseberichte:
http://www.art-in-berlin.de/
http://www.israel-nachrichten.org

Ausstellung: 11.6. - 21.6. 2015 | VERORTUNG DES ICHS _HEIM[at]: BERLIN/KOELN.de

11.6. bis zum 21.6. 2015

VERORTUNG DES ICHS _HEIM[at]: BERLIN/KOELN.de

Kooperation zwischen 68elf e.V. Kunstverein in Köln und Verein Berliner Künstler

Eröffnung: Mittwoch, 10.6.2015, 19 Uhr
Begrüßung: Andrea Streit, Vorstand des VBK

Ausstellende KünstlerInnen:
VBK: Jutta Barth. Conrad Brockstedt. Barbara Czarnojahn. Nele Probst. Sabine Schneider. Andrea Streit.
68elf: Jo Albert. Michael Baerens. Peer Boehm. Hiltrud Gauf. agii gosse. Christiane Rath. Etienne Szabo. Wilds Wahnwitz.

Die Verortung des eigenen Ichs, des künstlerischen Individuums, in seiner (selbstgewählten) Umgebung, im öffentlichen Raum, aber auch in seiner subjektiven Gedanken- und Ideenwelt, stellt das zentrale Thema dieses Projektes dar.
Die teilnehmenden Künstler leben und arbeiten in Berlin und Köln, zwei Metropolen, die sowohl Gegensätzliches unterscheidet, als auch Ähnliches verbindet. So verfügen die Künstler über einen ähnlichen Erfahrungsrahmen, der in seiner jeweiligen städtebaulichen, regionalen und mentalen Ausprägung ausgelotet werden kann. Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen auf zwischen Positionen, die sich auf poetische Weise mit dem sensiblen Vorgang der Selbstfindung, der inneren Verrottung, beziehen, über die Schilderung von Großstadt bis hin zu aktueller städtebaulich bezogener Raum - Verortung. Die künstlerischen Reflektionen einer biographischen Grundierung, ihre sozialen Konstellationen, kulturellen und geschichtlichen Bedingungen, die zur Entwicklung eines Gefühls von Heimat führen können, werden auf unterschiedliche Weise von den Künstlern in Malerei, Photographie, Video und Installationen präsentiert.

Einführungsrede „Verortung des Ichs Heim(at)Berlin/Koeln.de“, von Andrea Streit

10.Juni 2015, Galerie Verein Berliner Künstler

Ich begrüße Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Verortung des Ichs_Heim(at): Berlin/Köln. de“, einer Kooperation zwischen dem Gastgeber Verein Berliner Künstler und dem Künstlerverein 68 Elf aus Köln.

Die Kooperation begann 2013/14, als, wie es manchmal im Leben so ist, Einer Einen kannte und in dem Fall kannte Sabine Schneider, VBK Berlin, Michael Baerens vom Künstlerverein 68Elf, Köln. Die beiden hatten zusammen in Berlin studiert. Während Sabine in Berlin blieb, hatte es Michael an den Rhein verschlagen. Sie haben sich nie aus den Augen verloren, trafen sich hier und da. Bei einer dieser Begegnungen entstand die Idee, ihre beiden Vereine zusammenzubringen.

Bereits im Juni 2014 stellten Künstler der beiden Vereine in der Kölner Kunsthalle Lindenthal unter diesem Titel aus.

Der nun auch hier in Berlin wiederholte Arbeitstitel „Verortung des Ichs_Heimat Berlin/Köln. de“ gibt dem Besucher, aber auch der Künstlerschaft selbst einen thematischen Halt, der, das mag sein, für diese Unternehmung von erheblichem Vorteil sein kann.

Wenden wir uns den Künstlern zu. In der Ausstellung befinden sich 14 Positionen, die sich mit der Gegenwart wie der Vergangenheit, die sich mit der Selbstdarstellung wie mit der in den Fokus rückenden Darstellung eines Anderen beschäftigen. Es sind eben auch Werke vertreten, die unmittelbar auf den vorhandenen Raum bezogen Bilder entstehen lassen, die die Realität verschieben oder ganz und gar reine Fantasie sind.

Aber auch soziale und kulturelle und politische Aspekte werden reflektiert.

Ich werde mich in der Rede auf die anwesenden Künstler beschränken und auf einen nicht anwesenden Künstler, den ich vorab im Los gezogen habe. Die vollständige Rede wird hier nachträglich ausliegen und auf der Webseite des Vereins zu lesen sein

Im hinteren Raum, neben der Tür zum Garten, begegnen Sie der Arbeit von Wilda Wahnwitz, die mit Handkamera, mit Mitteln der „Video Guerilla“, d.h. Filmen ohne Skript und möglichst ohne Vorinformationen, um unvoreingenommen zu sein und damit ein Höchstmaß an Authentizität für den Moment, für die jeweilige Situation zu erreichen. Wilda Wahnwitz interessiert sich für Orte und Menschen im Wandel. Genauso wie Gentrifizierungserfahrungen ihr Interesse wecken-, ist ihre Neugier auf Menschen mit Höhenangst oder Spukerfahrung groß. Dabei begleitet sie filmisch ihre Protagonisten auch schon mal über Jahre hinweg.

In ihrer hier ausgestellten Arbeit können Sie sich davon einen Eindruck machen. Außerdem möchte ich an der Stelle auf den Film der Künstlerin zur Vernissage in Köln 2014 aufmerksam machen, der nur heute Abend hier zu sehen ist. Alle beteiligten Künstler stehen dort Rede und Antwort vor Wildas Kamera.

Fotografie ist hier häufig vertreten, so auch bei agii gosse, die jedoch Fotografie mit Malerei verbindet. In ihren Bildern setzt sie zusammen, was nicht zusammen gehört. Und so ist es nicht selten, dass der Betrachter auf eine ihrer Landschaften zusteuert und dann abrupt ins Stocken gerät, plötzlich seiner Orts- und Raumkenntnisse nicht mehr trauend. Da taucht eine kokettierende Dame in einer tristen Stadtansicht oder ein Terrier vor lila-weißem Muster in einer Toreinfahrt auf, eingefasst wie ein Porträt. Ihre Acrylmalereien auf Fotopapier sind zurückgenommen, unaufdringlich in Größe und Farbigkeit. Sie geben den zumeist tristen Stadtansichten durch ihre Übermalungen eine Freundlichkeit, eine Nettigkeit, die die Betrachter mit der Grundstimmung des Motivs zu versöhnen mögen.

Keiner reagiert so stark auf öffentliche Verkehrsmittel wie der Berliner Konrad Brockstedt. Nein, er hat keine Panikattacken, klammert sich nicht an Gepäckstücke, aber die Menschengruppen reizen ihn, führen seinen Bleistift wie von selbst über das Zeichenpapier. Er mag den Wandel, die Bewegung, die Schnelligkeit, die Anonymität, die er in diesen Räumen antrifft. Sie entsprechen einer eigenen Choreographie. Erste Skizzen entstehen im glücklichen Moment direkt im Nahverkehr oder am Terminal. Diese werden dann später in Ölmalerei umgesetzt. Auffällig sind die großen Formen seiner menschlichen Körper. Es geht ihm um die Haltung, die ein Mensch einnimmt, weniger darum, wie viele Falten er im Gesicht hat.

Seit 2011 baut Nele Probst aus gefundenen Materialien, sozusagen von der Straße aufgelesene, mobile Installationen. Und auch wir haben das Glück, eine dieser Installationen im Hof präsentieren zu können. Holz, Plastik und Metall sind dabei die bevorzugten Arbeitsmaterialien. Es sind Latten, Bretter, Bettgestelle, Türen, Regale und anderes mehr, denen Nele zu einer neuen Bestimmung verhilft, auch wenn diese Installationen, das vorweggenommen, keine Funktionalität haben.

Ihre Arbeit bezieht sich maßgeblich auf das Vorhandene. Und so auch hier: Sie folgt den anwesenden Linien und Flächen im Hof des VBK. Sie zeichnet mit den Fingern an den Ästen entlang und führt ihre Linien mit Latten und Anderem weiter bis „ihre Hütte“ unter dem Baum nach oben und rundherum gesetzt ist. Die entstandene begehbare Hütte mit einem Dach aus grünen Blättern erweist sich schließlich als Ort für eigene Träumereien.

In einer begehbaren Installation thematisiert Andrea Streit ein Phänomen unserer Wohnwelt, das sie an Beispielen wie dem Kreuzberger Neubau am Engeldamm, Ecke Adalbertstraße, oder dem Geschäfts- und Mietshaus „Alea 101“ am Alexanderplatz beobachten konnte.

Ganz im Gegensatz zu den Wagenburgen in Westernfilmen, deren Grenzen für Fremde zumeist nicht ohne blutigen Kampfeinsatz zu überwinden waren, gestattet -Andrea Streit dem Besucher sofort Zutritt in ihre Wagenburg. Allerdings ist der Aufenthalt nicht gefahrlos, denn sie ist kontaminiert mit Sicherheitsleuten, die die schöne Wohnwelt beschützen vor - ja vor wem? Längst ist es üblich geworden, Wohnhäuser zu bewachen, wenn die Gentrifizierung zu große Schritte gemacht hat. Ein Phänomen, an das wir uns vielleicht gewöhnen müssen.

Den Ausgangspunkt der Arbeit von dem Kölner Peer Boehm bilden alte Fotos, die Kinder an ihrem Einschulungstag zeigen. Jedem und jeder hier ist dieses Ereignis bekannt. Sie können sich mit der Situation leicht identifizieren. Wie wichtig ihnen die Einschulung heute ist, hängt sehr von der jeweiligen Lebenssituation, vielleicht auch vom Alter ab.

Die künstlerische Interpretation Peer Boehms zeigt 35 kleinformatige Aquarelle verschiedener Kinder mit ihrer Schultüte. Die Kinder erscheinen lediglich schemenhaft, beinahe eindimensional durch ihre monochrome Gestaltungsweise auf dem weißen Papiergrund.

Wie eine verblasste Erinnerung treten sie dem Betrachter gegenüber. Die Frage, warum der Künstler dieses Ereignis hervorhebt oder welche eigenen Erinnerungen damit verknüpft sind, bleibt dem Betrachter vorerst verborgen. Aber ich bitte Sie, da steht er, sprechen Sie ihn an!

Der Frankfurter Jo Albert rückt den modernen Menschen in den Fokus seiner Betrachtung und dabei bezieht er sich ausschließlich auf die erfolgreichen, letztlich in ihrer Sichtbarmachung auch uniformierten Personen der Businessclass, der Frankfurter Banken- und Geschäftswelt.

Jos Protagonisten stammen meist aus seinem persönlichen Umfeld und er inszeniert sie in absurden Positionen. Seine Fotografien zeigen den Menschen in seiner Business-Uniform, aber nicht in seiner Business-Haltung. Sie sitzen, stehen nicht, sie bestimmen nicht. Ganz im Gegenteil. Jo Albert bedrängt sie, sich zu knien und sich zu hocken. Er gibt ihnen zudem ein großes, flaches und helles Holzbrett oder eine Pappe in die Hand, mit dem sie so intensiv beschäftigt sind, dass sie ihre eigentliche Rolle nicht mehr im Blick haben. Und natürlich sind sie bemüht, ihre Sache gut zu machen, obgleich diese Beschäftigung ungewohnt ist.

Seine Protagonisten müssen bei der Fotosession seiner Regieanweisung folgen, denn, so Jo, ist es ihnen doch fremd, die Veränderung, die an ihnen vollzogen wird, letztlich zuzulassen. Es war nicht leicht, Personen für diese Arbeit zu gewinnen.
Die Fotografien erhalten zudem durch die vorherrschenden Schwarz-Weiß-Kontraste, den schwarzen Passepartouts und den schwarzen Bilderrahmen eine Höhung, die ihres Gleichen sucht. Wie ein Trauerflor reiht sich Bild an Bild.

Mit Heimat verbindet der Mensch eine besondere, ganz persönliche Geschichte, die untrennbar mit seinem Leben verbunden bleibt. Wir können uns ihrer genauso wenig entledigen, wie unserer Herkunftsfamilie. Im Laufe unseres Lebens können wir uns allerdings von ihr wegbewegen, räumlich, situativ. Sie -unsere Heimat- ist in uns, sie hat ewiglich Zeit mit uns zu sein.

Barbara Czarnojahn beschäftigt sich mit den Leerzeichen der „verlassenen Räume-Heimaträume“. Sie geht davon aus, dass trotz unserer Abwesenheit von unserer Heimat noch eine Spur, ein Gedanke daran in uns enthalten bleibt. Mit ihrem für die Berliner Ausstellung gemalten Bild „Vaterkopf“, beschreibt sie so eine mögliche Spur. Diese Arbeit ist eine gestische, beinahe abstrakte Malerei, die sich dem Konkreten bewusst verwehrt, vielleicht, weil die benannte Spur auch eine abstrakte Größe ist, eine Art-Energie im Raum, die man nur spüren kann.

Jutta Barth hat mir einmal erzählt, dass der Wald für sie ein Ort der Zuflucht, der Sicherheit ist. Als Kind habe sie sich dort am wohlsten gefühlt. Ich habe nicht gefragt, was dazu führte, dass sie als Kind sich dahin flüchten musste und auch nicht gefragt danach, was sie als Kind Zuhause vorgefunden hatte.

Ihr Baumhaus mit hängenden Baumstämmen ist eine leichte, sehr fragile Arbeit im Raum, meist bestehend aus Naturmaterialien wie handgeschöpftem Papier. Jutta bildet für uns den sichersten Ort in ihrer schwierigen Kindheit ab. Diese intime Arbeit spricht für sich, zeigt ihren gedanklich-geistigen Raum, ihre Haltung.

Abgesehen davon, ist Jutta in ganz anderer Gestalt in der Arbeit der Fotografin Christiane Rath zu sehen.

Christiane Rath beschäftigt sich mit dem öffentlichen Raum. Dort legt Christiane wie im Theater für die Umbauten des nächsten Aktes für die Öffentlichkeit frei, was es ansonsten via Internet und Flimmerkiste -schon zu Hauf gibt: den privaten Raum. Sie müssen sich das so vorstellen: Christiane kommt mit einem Transporter, packt das bewegliche Mobiliar und Gegenstände aus Stube, Küche, Schlafstube, Bad -ein, um anschließend dieses Transportgut in einem öffentlichen Raum wieder aufzubauen. Beispiele sind das Foto eines Badezimmers in einer Kölner U-Bahn Station mit einem badenden jungen Mann oder das Bild der Familie, die vor der Kölner Universität Weihnachten feiert, mit Plätzchen, Weihnachtsbaum und allem, was dafür wichtig ist. Den Absurditäten sind keine Grenzen gesetzt und wem das Glück trifft, bei einer dieser Inszenierungen anwesend sein zu können, der wird das gewiss nicht vergessen, denn nicht immer gibt es eine Genehmigung für diese Unternehmungen. In einem Logbuch dokumentiert die Künstlerin -Ort, Zeit, Wetter, Modell, Ausstattung und Reaktion der Passanten.

Auch hier in Berlin hat Christiane in die Öffentlichkeit eingegriffen, als sie im Sommer 2014 das Atelier von Jutta Barth vor das Kulturforum platzierte.

Die Gegenwart ist hier beschrieben, so auch bei Michael Baerens experimenteller Fotografie. Seine Haus-Objekte, das werden Sie schnell erkennen, verweigern sich jedweder Funktionalität. Es gibt keine Fenster, keine Türen, nur die äußere Hülle, die verschiedene Motive zeigt, die sich erschließen beim Umlaufen der -Objekte. Von ihrem Innenleben erfahren wir nichts. Sie seien eng verwoben mit Aspekten seiner Biografie, seines eigenen Konterfeis, sagt der Künstler.

Schließlich werden Sie konfrontiert mit einer fotografischen Arbeit, die sich der üblichen Präsentation verweigert. Warum der Künstler sich dem Versuch der Dreidimensionalität unterzogen hat, bleibt unbeantwortet, und auch wodurch er sich dazu angeregt fühlte. Aber stellen Sie sich doch bitte diese Fragen selbst und unterlassen Sie es nicht, ihre Gedanken -in unserem Gästebuch zu hinterlassen.

Das Sechseck (franz. hexagone) gilt in Frankreich als Synonym für das Land selbst. Ausgehend von dieser Grundform erstellte der Künstler Etienne Szabo, gebürtiger Franzose, Wabenbilder, die sich als Wandobjekte aneinander fügen und die er in räumlicher Fortsetzung zu einem archimedischen Körper hat wachsen lassen.

Seine Arbeitstechnik ist die Collage. Die aus Holz bestehenden Wabenkörper hat Etienne mit französischen Zeitungsausschnitten, farbigen Papierstücken, Landkarten u.a. beklebt, die sich ausschließlich auf seine Heimat beziehen.

Der Schriftsteller Marcel Proust beschrieb 1913 in seiner fiktiven Autobiografie die vergeblichen Versuche, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Was ihm bewusst nicht gelang, ermög-lichte ihm letztlich eine Reihe „unwillkürlicher Erinnerungen“. Das berühmteste Beispiel aus- dieser Biografie ist die Episode um den wieder erkannten Geschmack eines in Tee getauchten Madeleine-Gebäcks, das ihn an seine Kindheit in Combray erinnerte.

Hiltrud Gauf hat in ihrer Arbeit auf diese „unwillkürlichen Erinnerungen“ Bezug genommen und die verschiedensten Menschen nach ihren „Madeleines“ befragt. Für die Präsentation ihrer Arbeit in Berlin hat die Künstlerin diese Erinnerungen von dem Kölner Theaterschauspieler Kurt Steffens einsprechen lassen, die Sie hier nun hören können. Um das Bild des Künstlers zu vervollständigen, hat Hiltrud eine Schüssel mit Madeleine-Gebäck auf einen kleinen Beistelltisch für die Besucher bereitgestellt.

Sabine Schneider hatte 2014 in Köln Landkarten übermalt und damit die Landesgrenzen -schon mal außer Kraft gesetzt. Kriege und Aufruhr gab es, Gott sei Dank, dabei nicht.

Nun hat sie Postkarten übermalt, die dadurch eine neue räumliche Identität bekommen haben. Ihre Postkarten stammen zumeist von Flohmärkten. Die Karten sind aus der Vorkriegszeit, aus den Sechzigern , eine der Karten trägt die Handschrift ihres Mannes Günther mit lieben Grüßen für sie. Die Postkarten sind durch ihre Übermalung verfremdet, sind nun mehr Malerei. Durch die Präsentation, die Einfassung durch dicke, übergroße Museumspassepartouts sowie der Rahmung adelt sie die Postkarte, macht sie zu einem musealen Relikt einer Zeit, die längst vergangen ist. Ob es in der Absicht der Künstlerin lag, statt Emails, SMS, Twitter, Whats App mal wieder handschriftliche Grüße zu versenden, weiß ich nicht. Aber es bietet sich an, hier auf unsere Sonderbriefmarke des Vereins Berliner Künstler zum 175. Jubiläum 2016 aufmerksam zu machen.

 Damit möchte ich auch schließen. Die anwesenden Vorstandsmitglieder helfen Ihnen gern bei dem Erwerb der Briefmarken.

Und bitte, bleiben Sie noch hier, nehmen Sie sich Zeit für die Ausstellung, reden Sie mit den Künstlern und anderen Gästen!

Und auch das noch: Alle Kunstwerke sind käuflich. Sollten Sie selbst keinen Platz oder nicht das nötige Kleingeld haben, empfehlen Sie uns oder Ihren Lieblingskünstler weiter an Galeristen, Museumsdirektoren, Ausstellungsmachern.
Ich gebe das Wort an Sandra Becker zurück und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Ausstellung: 30. April - 31. Mai 2015 LUCE MANIA | update15

30.04. bis zum 31.05. 2015

LUCE MANIA | update15

Eröffnung: Mittwoch, 29.04.2015, 19 Uhr
Begrüßung: Sabine Schneider, 1 . Vorsitzende des VBK
Einführende Worte: "An den Rändern des Lichtes”, Simone Kornfeld

Die Darstellungen und bildnerisch – künstlerischen Untersuchungen der vielfältigen Phänomene von Licht und Beleuchtung in der Natur und den urbanen Lebensräumen des Menschen sind seit jeher, gerade im Zuge der technischen Entwicklungen immer wieder neue, sich ändernde, künstlerische Anliegen. In der christlichen Ikonographie steht das Licht als Symbol für spirituelle Qualitäten, als Quelle und Zeichen für Erlösung. Im Barock streben die himmlischen Heerscharen dem lichterfüllten Himmel zu und mit ihnen, sich transzendentierend, die vom irdischen Leben belasteten Menschen. Seit der Renaissance werden künstlerische Techniken wesentlich durch naturwissenschaftliche Errungenschaften bereichert. Die Camera Obscura, Linsen und Spiegel werden von Künstlern der Renaissance zur Entwicklung neuer Bildinhalte und Entwicklung neuer Darstellungsformen und bildinterner und externer Lichtquellen hinzugezogen.

Die Entwicklung des künstlichen Lichts im häuslichen und öffentlichen Raum sowie die Entwicklung der Fotografie schafften im 19.Jhdt neue künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten und Untersuchungsfelder. Impressionismus und Moderne im 20.Jhdt. untersuchten die Farbe als Lichtträger, die Phänomene des Lichts mit den Mitteln der Farbe. Fotografie, Film und Video arbeiten mit Lichtgestaltung und Lichtinszenierungen. Fotografische und filmische Erzählungen werden entscheidend durch den Einsatz von Kunstlicht mit unterschiedlichen Lichtqualitäten und künstlichen Leuchtkörpern bestimmt. Licht und Schatten bieten bildgestalterisch, in Rauminszenierungen und dreidimensionalen Kunstwerken als auch in kunst – und kulturphilosophischen Untersuchungen ein weites künstlerisches Feld.
Neue Energie- und Lichtquellen wie LED und Laser Licht sind nicht nur unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten bedeutend, sondern bieten z.B. mit selbstleuchtenden Objekten oder Lichtstrahlvisualisierung völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten im Innen –und Außenraum. Lichtphänomene der Natur, Nordlicht, Sonnenfinsternis, Blitz und Wetterleuchten, Sonnen-Mond – und Sternenlicht, und: der Mensch erblickt bei seiner Geburt immer noch das Licht der Welt.

LUCE MANIA ist ein Kunstwort. Es beinhaltet das Wort Luce, es führt also ausreichend in die thematische Richtung LICHT. Mania weist auf die leidenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema oder die Manie, die maniera – die Art und Weise, den Stil- in der Behandlung und Übersetzung der Licht-phänomene hin.

Gallery Weekend 1. Mai - 3. Mai 2015 Sonderöffnungszeiten:
Freitag 19 - 21 Uhr | Samstag-Sonntag 11 - 19 Uhr

Am 28. Mai 201 5 bleibt die Galerie geschlossen.

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 15-19 Uhr | Samstag-Sonntag 14-18 Uhr

Ausstellenden Künstlerinnen und Künstler: AMROT | Michael Augustinski | Jutta Barth | Monika Bartsch | Silke Bartsch | Sandra Becker | Gerda Berger | Birgit Borggrebe | Peter Bradtke | Gerd Breidenstein | Conrad Brockstedt | BUCCO | Barbara Czarnojahn | Christoph Damm | David Dibiah | Christian Ebel | Burghild Eichheim-Keller | Ellinor Euler | Ute Faber | Ulrike Frank | Gerhard Gabel | Hans Jürgen Gabriel | Marianne Gielen | Marilyn Green | Axel Gundrum | Claudia Hartwig | Hella Horstmeier | Rosika Jankó-Glage | Jürgen Kellig | Karsten Kelsch | Matthias Koeppel | Karoline Koeppel | Simone Kornfeld | Sebastian Kusenberg | Uschi Leonhardt | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiss | Klaus Mollenhauer | Helga Ntephe | Detlef Olschewski | Monika Ortmann | POGO | Nele Probst | Eberhardt Purrucker | Regina Roskoden | Franziska Rutishauser | Peter Schlangenbader | Robert Schmidt-Matt | Sabine Schneider | Bernadette Schroeger | Ursula Schwirzer | Todd Severson | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hans Stein | Marianne Stoll | Andrea Streit | Andrea Sunder-Plassmann | Detlef Suske | Jürgen Tenz | Helga Wagner| Gerard Waskievitz | Barbara Zirpins

Ausstellung: 26. März - 19. April 2015 Carolina Patiño Mayer | VBK Kunstpreis |

26. März - 19. April 2015

Carolina Patiño Mayer | to work on |

VBK Kunstpreis / Benninghauspreis 2014

Eröffnung am Mittwoch, 25. März 2015 um 19.00 Uhr

Begrüßung: Sabine Schneider, Vorstand

Einführung: Julia Martha Müller, Kunsthistorikerin


Carolina Patiño Mayer, to work on

Carolina Patiño Mayers Arbeiten sind zwischen Traumwelt und Wirklichkeit angesiedelt, sie verzahnt beide Sphären durch graphische, photographische und technische Mittel. Es geht dabei immer auch um Zeit; im Stillstand oder bei minimalen, kaum merklichen Bewegungen den Fortlauf der Zeit doch spürbar und sichtbar zu machen, eben mit Mitteln der Fotografie, meistens durch Langzeit- und Mehrfachbelichtungen. Die zeitliche Sequenz wird entweder in Serien oder in wiederholter Aufnahme desselben Motivs aufgefächert, und dadurch als Abfolge wahrgenommen. Oder in Form einer Schichtung gestapelt, akkumuliert vielleicht, Carolina wechselt dann die Perspektive, überlagert die fotografischen Sedimentschichten in einem Wald aus Ebenen und Linien, die aufeinender aufbauen, sich gegenseitig zusammenhalten und zugleich auseinanderzufallen scheinen. Es lohnt sich, die vielen Experimente, und die durch diese entwickelte Expertise bezüglich unterschiedlicher Methoden, hinter den Bildern in Erfahrung zu bringen. Es funktioniert aber auch, nichts über den Entstehungsprozess zu wissen, und die verrätselte Erscheinung auf andere Art zu entschlüsseln.

Eine vorgegebene Narration wird aus den Aufnahmen weitestgehend getilgt, hier werden keine Bildergeschichten erzählt. Die Orte sind divers, eben dort, wo die Künstlerin sich gerade befindet oder aufgehalten hat. Spezifische, historische oder gesellschaftliche Besonderheiten (eben dieser Orte) fließen sicherlich in die Motivwahl ein, sollen hier aber nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr seziert Carolina ihren persönlichen Blick in Flächen und Verhältnisse: Den Kontrast von Hell und Dunkel, zum Beispiel, der oftmals durch Print des Diapositivs auf Fotopapier umgekehrt erscheint, oder organische und vegetabile Formen, die durch Variation und Vielfalt noch abstrahierter wirken, schließlich architektonische Geraden und Diagonalen, welche trotz ihrer menschengemachten, statischen Konstruiertheit ebenfalls der Zeit ausgesetzt sind, was im flüchtigen Vorbeigehen oder durch einen einzigen fotografischen Moment nicht immer gleich bewusst würde.

In den Diaprojektionen, die einer Auswahl aus einer Auswahl aus Fotobüchern entstammen, wird die Betrachtungsdauer getaktet, also noch eine weitere Möglichkeit der Zeiterfahrung in der Bildbetrachtung, darüber hinaus ein rhythmischer Stimulus erzeugt, mittels in gleichmäßigen Abständen ertönenden klackenden Geräuschen des mechanischen, analogen Aparates.

Die Mehrzahl der Ausstellungsstücke, reduzierte Schwarz/Weiß-Bilder (bis auf wenige, ebenso wichtige, etwas „poppigere“ farbige Arbeiten, aber auch diese) konzentrieren sich auf formale Fragen, die zudem den Präsentationsrahmen umfassen, einschließen, mitbedenken. Die Minimalisierung leitet die Aufmerksamkeit auf Feinheiten der künstlerischen Entscheidungen, beispielsweise auf die sich wie Schuppen wellende Pappe unter den bedruckten Oberflächen, oder aber bewusst gewählte Nägel, bei einem viergeteilten großen Bild, plakathaft auf der Wand verteilt, nicht zuletzt auch auf die unterschiedlichen, schlichten Rahmungen oder Nicht-Rahmungen, denen gestalterische Fragen zugrundeliegen, die man zu eigenen ästhetischen Urteilen ins Verhältnis setzen und über deren Genese man nachdenken und mit anderen diskutieren kann.

Julia Martha Müller, März 2015


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kunstfreunde,

Unter dem Titel to work on präsentiert die Galerie Verein Berliner Künstler eine Einzellausstellung der Preisträgerin des VBK Kunstpreises / Benninghauspreis 2014 Carolina Patiño Mayer.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch 25. März 2015 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Die Künstlerin Carolina Patiño Mayer bedient sich bei ihrer künstlerischen Arbeit der analogen Fotografie. Ausgangspunkt ihres Schaffens ist die momentane Realität, die mit den Mitteln der Fotografie festgehalten und eigen interpretiert wird.

Die Jurorinnen Dr. Helen Adkins, Prof. Dr. Shulamit Bruckstein und Dr. Anne Marie Freybourg prämierten die Künstlerin für das Werk „die Summe der Teile“, das nun im Zentrum der Ausstellung steht. Im Modus einer Endlosschleife präsentiert sie als Diaprojektion
ihre seit 2007 entstandenen Fotobücher.

Weitere Informationen zu der Ausstellung und der Künstlerin, entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung im Anhang.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei der Eröffnung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Katarzyna Sekulla

Programm
Künstlergespräch, Mittwoch, 08. April 2015, 19 Uhr
Moderation: Hella Horstmeier

Ausstellung: 19. Februar - 15. März 2015 - SENZA LIMIT

19. Februar - 15. März 2015

SENZA LIMIT

Eröffnung am Mittwoch, 18. Februar 2015 um 19.00 Uhr
Begrüßung: Monica von Rosen
Einführung: Simone Kornfeld

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler
ANNA VON BASSEN | MARIANNE GIELEN | JÜRGEN KELLIG | SIMONE KORNFELD | VERA KRICKHAHN | INA LINDEMANN | DETLEF OLSCHEWSKI | MONICA VON ROSEN | SABINE SCHNEIDER | EVELYN SOMMERHOFF | SOOKI

Programm
Midissage: 04.03.2015, 19 Uhr
Finissage: 15.03.2015, 19 Uhr
 

Mehr Infos: senzalimit.wordpress.com


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Galerie,

SENZA LIMIT Versuch einer Annäherung im Grenzbereich thematisiert den übergreifenden Austausch von Ideen und künstlerischer Produktion im Sinne von weltoffen, unbegrenzt, schrankenlos - denn es scheint heute in der Kunst fast alles möglich zu sein.

Offenheit als Chance oder Risiko?

Als Auftakt des Ausstellungsprojektes, zu dem Künstler aus angrenzenden Ländern eingeladen werden, präsentiert die Galerie Verein Berliner Künstler vom 19.02.-15.03. 2015 eine multimediale Ausstellung mit elf künstlerischen Positionen, die das Thema "Grenzenlos" in diversen Bereichen, hinterfragen.

Zu der Eröffnung der Ausstellung, am Mittwoch 18. Februar 2015, um 19. Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein! Weitere Informationen zum Konzept und den teilnehmenden Künstlern entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung. Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei der Eröffnung begrüßen zu können.

Ausstellung: 10. – 12. Februar 2015 - Pop-up-Ausstellung *Farbrausch trifft RAL 4010*

Pop-up-Ausstellung *Farbrausch trifft RAL 4010*

10. – 12. Februar 2015
Eröffnung am Dienstag, 10. Februar 2015, 18 Uhr

Pop-up-Ausstellung *Farbrausch trifft RAL 4010*

Die von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) initiierte Pop-up-Ausstellung „Farbrausch trifft RAL 4010“ öffnet zum zweiten Mal ihre Pforten - diesmal in Zusammenarbeit mit dem Verein Berliner Künstler (VBK).

Vom 10. – 12. Februar 2015 wird die Ausstellung, die von Herrn Prof. Carsten Baumgarth, Professor für Marketing insbesondere Markenführung an der HWR Berlin, kuratiert wird, Berührungspunkte zwischen Marke und Kunst in der GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER ZEIGEN zeigen. Dabei ergeben sich facettenreiche Verbindungen - neben zeitgenössischen Werken, werden auch historische Schnittstellen präsentiert.

Im Anschluss der Begrüßung durch Jutta Bath (VBK) wird Prof. Baumgarth die Besuchergruppen durch die Ausstellung führen und die verschiedenen Stationen wie z. B. klassische Berührungspunkte, Markenkunst, Markenzitate in der Markenführung oder Kunstbasierte Markenidentität moderieren. Insgesamt werden knapp 100 Exponate von rund 50 Künstlern und über 40 Marken in der Pop-up-Ausstellung vertreten sein. Einige Werke zeitgenössischer Künstler, die sich dem Thema Kunst und Marke annehmen, werden im Original präsentiert. Ein eigens für die Ausstellung erstellter Katalog dokumentiert die einzelnen Stationen und Exponate, angefangen von in einem in den 1920 Jahren designten Teekessel von AEG, über limitierte Bierflaschen der Warsteiner Art Collection bis hin zu Street Art von ZEVS.

Mit der Pop-up-Ausstellung sollen Künstler, Markenverantwortliche, Studenten und die Öffentlichkeit für solche Kooperationen zwischen Kunst und Marke sensibilisiert werden. Sie soll die Barrieren, Berührungspunkte und Kollaborationen von Kunst und Marke aufzeigen, zur Diskussion anregen und Freude an Kunst und Marke vermitteln.

Weitere Informationen und Termine entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer sowie im Internet unter der Facebookseite »Farbrausch trifft RAL 4010« oder www.arts-push-business.de.

Ausstellung: 22.1. - 8.2.2015 - die neuen / the new ones

die neuen/ the new ones

22. Jan. - 08. Feb. 2015
 
Eröffnung am Mittwoch, 21. Januar 2015 um 19.00 Uhr Begrüßung: Sabine Schneider

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde der Galerie,

die Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER eröffnet das Jahr 2015 mit der Ausstellung unter dem Titel » die neuen/ the new ones «, in der fünf neue Mitglieder, die seit 2014 den Kreis der Künstler des VBK erweitern, ihre Kunstwerke präsentieren. Zu der Eröffnung am Mittwoch, 21. Januar 2015, 19.00 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Ausstellung umfasst Malerei – Skulptur – Objekt – Installation der Künstlerinnen und Künstler:

Wernet Gudrun
www.gudrunwernet.com

Karsten Kelsch
www.karstenkelsch.de

Ola Kujawska
www.olakujawska.de

Ute Richter
www.uterichter.com

Gerard Waskiewitz
www.gerard-waskievitz.de


Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde in der Galerie zu begrüssen
und danken für Ihr Interesse!

Mit freundlichen Grüßen
die Künstlerinnen und Künstler

Ausstellung: 20.11.2014 - 11.1.2015 Tête à Tête

Tête à Tête

20. Nov. 2014 - 11. Jan. 2015

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 19. November 2014, 19 Uhr
Begrüßung: Jutta Barth, 19. 30 Uhr
 
PROGRAMM zur Eröffnung
Performance:
Jens Reulecke " TOIMOI"

Wörtlich aus dem Französischen übersetzt bedeutet Tête à Tête "Kopf an Kopf",  sinngemäß „vertraulich“, „unter vier Augen“. Dementsprechend kann ein Tête à Tête als ein vertrauliches Zwiegespräch zwischen zwei Personen oder ein Rendezvous im Sinne einer romantischen Verabredung betrachtet werden.  Dieses hält auch der/die Künstler während des Schaffensprozesses seiner/ihrer Werke mit den selbigen. Auch der geneigte Betrachter der präsentierten Arbeiten geht dabei ein Tête-à-Tête mit den Kunstwerken und sich selbst ein.
Ebenso ist das Zusammentreffen zwischen Mensch und Kunst als „romantische Verabredung“ zu interpretieren, die dabei einen Raum für sinnliche Erfahrungsebenen bietet. In diesem Fall treten die KünstlerInnen Korrespondenten auf. Sie berichten aus einer Welt der Ideen, des Nichtmateriellen, der Ahnungen und Gefühle und lassen diese im vertraulichen Dialog für den Betrachter sichtbar, hörbar und fühlbar entstehen.
 
Teilnehmende KünstlerInnen:
AMROT | Michael Augustinski | Jutta Barth | Silke Bartsch | Sandra Becker | Gerda Berger | BUCCO | Birgit Borggrebe | Gerd Breidenstein | Conrad Brockstedt | Christoph Damm | Christian Ebel |Burghild Eichheim-Keller | Ute Faber | Ulrike Frank |  Gerhard Gabel | Hans-Jürgen Gabriel | Marianne Gielen | Marilyn Green  |  Axel Gundrum  |  Wilfried Habrich | Claudia Hartwig  |  Hella Horstmeier  |  Rosika Jankó-Glage | Jürgen Kellig | Karsten Kelsch  |  Matthias Koeppel  |  Karoline Koeppel  |  Simone Kornfeld | Ina Lindemann | Dorothea Markner- Weiss  | Peter Thomas Mayer | Klaus Mollenhauer | Peter Müller |  Helga Ntephe | Detlef Olschewski | Monika Ortmann | Carolina Patino Mayer | Werner Petzold | Renate Pfrommer | POGO | Jens Reulecke | Regina Roskoden |  Franziska Rutishauser | Peter Schlangenbader  <  Sabine Schneider | Angelika Schneider-Baronin v. Maydell  | Michael Schulze  |  Ursula Schwirzer | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hermann Spörel  | Andrea Sunder-Plassmann | Jürgen Tenz I Anna von Bassen  |  Doris von Klopotek  |   Helga Wagner | Gerard Waskievitz |  Barbara Zirpins

2014

Ausstellung: 9. Oktober - 2. November 2014 - BEHAUSUNG
BEHAUSUNG

BEHAUSUNG
9. Oktober - 2. November 2014

Eröffnung
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 19 Uhr
Einführung: Christian Kupke, Philosoph
Performance: Melanie Parys

Führungen zur Ausstellung:
Samstag, 11. Oktober 2014, 17 Uhr (Nele Probst)
Sonntag, 12. Oktober 2014, 17 Uhr (Silke Bartsch)

Unter dem Titel BEHAUSUNG präsentiert die Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER  ab 9. Oktober 2014 eine neue Ausstellung mit Beteiligung der VBK KünstlerInnen und ihren Gästen.

In der kommenden Ausstellung versuchen die beteiligten Künstler Antworten auf die Bedeutung und die damit verbundene Assoziation des Begriffs BEHAUSUNG darzustellen.
Eine Behausung als ein geschützter, meist überdachter Ort für jedes Lebewesen, die sofort auf eine menschliche oder tierische Existenz verweist und die Neugier und Fantasie weckt.
Freund oder Feind, fremd oder vertraut? Wie muss man sich verhalten?
Die Menschen ziehen Rückschlüsse, verorten sich in Situationen, setzen sich in Kontext dazu, um angemessen auf das Vorgefundene reagieren zu können.
Folglich kann man sich den Arbeiten von den 9 ausstellenden Künstlern, die Silke Bartsch und Nele Probst zu der gemeinsamen Ausstellung eingeladen haben, nicht wirklich entziehen.
Die verschiedenen Sichtweisen in den Arbeiten der KünstlerInnen bieten der Wahrnehmung einen Erfahrungshorizont jenseits festgefahrener Vorstellungen und eindeutiger Kategorien.

Christian Kupke wird Sie um 20.00 Uhr in das Thema der Ausstellung einführen und um 20.30 Uhr präsentiert die Künstlerin Melanie Parys ihre Performance.

Darüber hinaus bieten Nele Probst und Silke Bartsch im Rahmen der Ausstellung Führungen an, zu den Sie gleichermassen herzlich eingeladen sind.

Wir würden uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
die KünstlerInnen

teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Silke Bartsch (Malerei VBK, Berlin)
Petra Fiebig, (Installation, Bremen)
Edite Grinberga (Malerei, VBK, Berlin )
Ieva Jansone (Photografie, Berlin)
Nele Probst (Objekte, VBK, Berlin)
Kathrin Rank (Malerei)
Detlev Suske (VBK, Photo, VBK, Berlin)
Mirko Schmalenberg (Malerei, Berlin)
Helga Wagner (Installation, VBK, Berlin)

Ausstellung: 04. bis 28. September 2014 - Triple A
Triple A

Triple A

Eröffnung Mittwoch, den 3.09.2014 um 19 Uhr

In einer minimalistischen Einführung werden die Künstler vorgestellt:
Birgit Borgrebe | Marianne Gielen | Jürgen Kellig | Simone Kornfeld | Ina Lindemann | Sabine Schneider

Vortrag und Künstlergespräch mit Wolfgang Siano ( Kurator der Ausstellung): Mittwoch, den 10. September um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 04. bis 28. September 2014

Der Blog zur Ausstellung > Was ist so abstrakt an der abstrakten Malerei?

Fotos: Cordia Schlegelmilch

Was ist so abstrakt an der abstrakten Malerei?
Sechs Positionen abstrakter Malerei konfrontieren sich im Spannungsfeld zwischen Struktur und Farbe, zwischen farbstark und monochrom, zwischen Festigkeit und Auflösung, zwischen Entgrenzung und Verdichtung - kurz gesagt: die Extreme treten in unterschiedlicher Weise in einen Dialog, der andere oder neue Denk- und Wahrnehmungsräume aufschließen und interessante Spannungsfelder neu entfalten kann.

Ausstellung: 31. Juli - 24. August - Aktionale
Ausstellung: 19. Juni - 13. Juli 2014 - MIA_BER
MIA_BER

MIA_BER 

Eröffnung am  Mittwoch, 18. Juni 2014 um 19.00 Uhr   

Begrüssung  Sabine Schneider

Einführung frency (Englisch)

Projektleitung Andrea Sunder-Plassman

Kurator William Cordova

Ausstellung von
19. Juni - 13. Juli 2014
in der GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER

ernesto oroza-untitled (de la serie architectura de necesidad)

ernesto oroza-untitled (de la serie architectura de necesidad)

Sehr geehrte Damen und Herren,
MIA_BER ist ein künstlerisches Austauschprojekt zwischen Miami und Berlin und den Institutionen ArtCenter South Florida und dem Verein Berliner Künstler.
Ab 19. Juni 2014 bis 13. Juli 2014 präsentiert die Galerie Verein Berliner Künstler als ersten Teil des Projektes eine Ausstellung der KünstlerInnen aus Miami, kuratiert von William Cordova, zu deren Eröffnung wir Sie und Ihre Freunde am Mittwoch, 18. Juni 2014, 19 Uhr sehr herzlich einladen.

Die in der Ausstellung gezeigten KünstlerInnen repräsentieren verschiedene Künstlergenerationen. Ihre künstlerische Praxis ist in Süd-Florida verwurzelt und auch davon inspiriert.
Mehrere Informationen entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung im Anhang.

Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns Sie bei der Eröffnung begrüßen zu können. 

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Katarzyna Sekulla

teilnehmenden Künstler:
ROBERT THIELE  I  ONAJIDE SHABAKA  I  GARY MOORE  I  JUANA VALDES  I  YANIRA COLLADO  I  ROBERT McKNIGHT I KAREN RIFAS I  BARRON SHERER  I  DONA ALTEMUS  I  VICTOR GOMEZ  I 
LOU ANNE COLODNY  I  PURIVS YOUNG  I  ERNESTO OROZA  I  RHEA LEONARD  I  GEAN MORENO  I  JORGE PANTOJA  I  RALPH PROVISERO  I  GLEXIS NOVOA  I  ENA MARRERO  I CARLOS SANDOVAL DE LEÓN I  ROSEMARIE CHIARLONE I  DONALD McKNIGHT

Ausstellung: 01 . Mai - 08. Juni 2014 - HÖHERE DICHTE I update14
HÖHERE DICHTE  I  update14

HÖHERE DICHTE | update14
Ausstellungsdauer: 01 . Mai - 08. Juni 2014

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 30 . April 2014   19 Uhr

Begrüßung:
Sabine Schneider und Jutta Barth
im Dialog

Das Thema HÖHERE DICHTE zeichnet sich durch seine Komplexität aus, das einen weiten Raum für individuelle Interpretationen zulässt und vielfältige Umsetzungen in allen künstlerischen Sparten und Positionen ermöglicht. Dichte in der Kunst bezeichnet die kompositorische Geschlossenheit, die malerische Qualität vermittelt sich über verdichtete Pigmente, Grafik steht im Spannungsverhältnis von Verdichtung und Offenheit von Struktur und Spur, in der Fotografie ist Dichte eine Eigenschaft des Filmmaterials, in der Optik eine Erscheinung des Lichts, das Phänomen der Dichte findet man in Ökologie, Industrie, Verkehr, Kommunikation und Netzwerken.....

teilnehmende Künstler:
AMROT | Michael Augustinski | Jutta Barth| Silke Bartsch | Monika Bartsch | Gerda Berger | Birgit Borggrebe | BUCCO | David Dibiah | Christian Ebel | Burghild Eichheim | Ute Faber | Ulrike Frank | Helga Franz | Gerhard Gabel | Hans-Jürgen Gabriel |Marianne Gielen | Axel Gundrum | Claudia Hartwig | Hella Horstmeier| Rosika Jankó-Glage | Jürgen Kellig | Karsten Kelsch | Susanne Knaack | Matthias Koeppel | Karoline Koeppel | Sebastian Kusenberg | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiß | Peter Th. Mayer | Detlef Olschewski | Monika Ortmann | POGO | Nele Probst | Jens Reulecke | Ute Richter | Franziska Rutishauser | Manfred-M.Sackmann | Peter Schlangenbader | Sabine Schneider | Bernadette Schröger | Ursula Schwirzer | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hermann Spörel | Hans Stein | Andrea Streit | Detlef Suske | Jürgen Tenz | Monica von Rosen | Helga Wagner | Gerard Waskievitz | Barbara Zirpins

Ausstellung: 03. - 17. April 2014 - ZWISCHEN den WELTEN
ZWISCHEN den WELTEN

ZWISCHEN den WELTEN

Eröffnung
Mittwoch, 2. April 2014, 19 Uhr
 
Es begrüßen Sie
Sabine Schneider, SOOKI und Kim Bong Bin.

Künstlergespräch
Sonntag, 6. April, 17 Uhr
Kim Bong Bin, über koreanische Malerei

Ausstellungsdauer
3. - 17. April 2014

Teilnehmende Künstler:
Gerda Berger
Kim Bong Bin
Marianne Gielen
Kim In Sub
Matthias Koeppel
Lee Jung Sup 
Ina Lindemann
Lim Mi Ja 
Siegrid Müller-Holtz
Jeon Jang Il
Sabine Schneider
Yun Soon Won
Evelyn Sommerhoff
SOOKI

Fernöstliche Motive, traditionelle Symbole und Maltechniken treffen auf westliche Wahrnehmungsweisen,  informell, experimentell, abstrakt, expressiv und modern.
Sechs Künstler des Koreanischen Künstlerverbandes und acht Künstler des Vereins Berliner Künstler präsentieren in dieser
gemeinsamen Ausstellung ihre malerischen Positionen unterschiedlicher Art. Ihre Werke gehen in Korrespondenz, schaffen
Verbindungen " Zwischen den Welten " im künstlerischen und persönlichen Dialog.

Zur Eröffnung der Ausstellung, im Rahmen der deutsch-koreanischen Begegnung, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Mit freundlichen grüßen
i.A. Katarzyna Sekulla

Ausstellung: 30. März bis 13.April 2014 - VERORTUNG DES ICHS_HEIM[at]: BERLIN/KOELN.de

VERORTUNG DES ICHS_HEIM[at]:
BERLIN/KOELN.de

Kooperation
68elf e.V. Kunstverein in Köln
Verein Berliner Künstler e.V.

AUSSTELLUNG I
30. März bis 13. April 2014

AUSSTELLUNG II
Sommer 2015 in Berlin

ERÖFFNUNG
Sonntag, 30. März 2014, 11:30 Uhr

Begrüßung
Helga Blömer-Frerker, Bezirksbürgermeisterin

Programm
Helga Franz
liest aus ihrem Buch „Ästhetische Annäherungen an
Erinnerungen, Band 2: Parallelen“

Ort
Kunsthalle Lindenthal
Aachener Straße 220
50931 Köln

Öffnungszeiten
Do-So, 16-20 Uhr

Dauer
30. März bis 13.April 2014

Pressekontakt
68elf e.V. c/o Jürgen Bahr
Helmholtzstr. 6-8, 50825 Köln
0179-9158271
68elf@gmx.net, www.68elf.de

VEREIN BERLINER KÜNSTLER
tel.: 030 261 23 99
info@vbk.-art.de, www.vbk-art.de

Die Künstler:
JO ALBERT I MICHAEL BAERENS I JUTTA BARTH I PEER BOEHM I
CONRAD BROCKSTEDT I BARBARA CZARNOJAHN I HELGA FRANZ I
HILTRUD GAUF I AGII GOSSE I NELE PROBST I CHRISTIANE RATH I
SABINE SCHNEIDER I ANDREA STREIT I ETIENNE SZABO I WILDA
WAHNWITZ

Die Verortung des eigenen Ichs, des künstlerischen Individuums, in
seiner (selbstgewählten) Umgebung, im öffentlichen Raum, aber auch
in seiner subjektiven Gedanken- und Ideenwelt, stellt das zentrale
Thema dieses Projektes dar.
Die teilnehmenden Künstler leben und arbeiten in Berlin und Köln, zwei
Metropolen, die sowohl Gegensätzliches unterscheidet, als auch
Ähnliches verbindet. So verfügen die Künstler über einen
ähnlichen Erfahrungsrahmen, der in seiner jeweiligen städtebaulichen,
regionalen und mentalen Ausprägung ausgelotet werden kann.
Die Thematik soll aber nicht auf die Auseinandersetzung mit dem
urbanen Umfeld beschränkt verstanden werden. Das individuelle
Erleben des öffentlichen Raums in der Großstadt, der
subjektive Umgang mit den Schnittstellen von Privatheit und
Öffentlichkeit, das Phänomen der post--privacy und Befindlichkeiten
des Individuums im (groß)städtischen Kontext können ebenso in die
Arbeiten einfließen wie die Auseinandersetzung mit dem – immer noch

– problematischen Begriff „Heimat“.
Acht Künstler des Kölner Kunstvereins 68elf e.V. und sieben Künstler des
Vereins Berliner Künstler (VBK) arbeiten gemeinsam an diesem Thema.
Die Präsentation in Köln wird am 30. März 2014 um 11:30 Uhr in der
Kunsthalle Lindenthal eröffnet. Die zweite Ausstellung findet im Juni
2015 in der Galerie Verein Berliner Künstler statt. Das Projekt wird dabei
weiter entwickelt, die Exponate werden nicht dieselben sein.

68elf e.V. Kunstverein in Köln, gegr. 1988 als Produzentengalerie. Jährlich
veranstaltet der Kunstverein etwa vier größere Ausstellungen in wechselnden
Räumlichkeiten. Zudem kooperiert 68elf e.V. mit anderen Vereinen, Galerien
sowie Kunsträumen und präsentiert sich im Rahmen von Kunstmessen,
Internationaler Photoszene, Langer Museumsnacht, Sommerblutfestival und
anderen Großveranstaltungen mit aktuellen, spartenübergreifenden
Kunstprojekten. 68elf e.V. lebt von der Kreativität und den Ideen seiner
Künstlermitglieder, sowie von vielen Anderen, die den Verein finanziell und ideell
unterstützen.

Der Verein Berliner Künstler (VBK), gegründet 1841, ist der älteste Künstlerverein
Deutschlands und repräsentiert derzeit 120 aktive Mitglieder. Der VBK ist eine
selbstverwaltete und unabhängige Vereinigung bildender Künstler/innen, die in
Berlin leben und/oder arbeiten. Die vereinseigene Galerie am Schöneberger
Ufer wirkt als Plattform für unterschiedliche Ausstellungsformate sowie
Diskursveranstaltungen. Darüber hinaus kooperiert der VBK mit nationalen wie
internationalen Organisationen und realisiert Kunstprojekte im In- und Ausland.

DAS PROJEKT FINDET STATT MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON

Kulturamt Köln

Ausstellung: 20. Februar - 16. März 2014 - Peter Möller - VBK Kunstpreis / Benninghauspreis 2013

VBK Kunstpreis / Benninghauspreis 2013 

PETER MÖLLER
>ace and acid, trigger and trace<

Eröffnung
19. Februar 2014, 19.00 Uhr
Begrüßung
Sabine Schneider
VBK Vorsitzende

Einführung
Dr. Dorothea Kolland

Künstlergespräch
01. März 2014, 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer
20. Februar - 16. März 2014

Am 11. Oktober 2013 ging der VBK Kunstpreis/ Benninghauspreis 2013, gestiftet von den Mäzenen Barbara und Michael Benninghaus an den VBK Künstler Peter Möller. Unter anderem umfasst der Preis eine Einzelpräsentation in der Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER.

Die externe Fachjury 2013 bestehend aus Frau Dr. Dorothea Kolland, Frau Dr. Kyllikki Zacharias und Frau Dr. Sabine Ziegenücker, wählte die Zeichnung Cafe Coppenrath aus dem aktuellen zeichnerischen Projekt „Inventur einer Innenstadt“ des Künstlers Peter Möller als Preisträgerwerk aus.

Der Zeichner und Bildhauer Peter Möller hat sich ausgehend von seiner Ausbildung zum figürlichen Bildhauer in den neunziger Jahren fortwährend mit weiteren künstlerischen Ausdrucksformen auseinandergesetzt und hat damit einerseits auf veränderte Anforderungen künstlerischer Wirkungfelder reagiert und ist andererseits seinem Interesse am Experiment gefolgt und dem Bedürfnis nach Erweiterung seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Aktuell steht dabei die zeichnerische Erforschung insbesondere von städtischen Lebensräumen und ihrer Bewohner im Vordergrund, wie auch die Besetzung und Interpretation von Orten mittels der Installation. Dabei geht der Künstler stets mit dem genius loki um. In seiner Einzelausstellung unter dem Titel >ace and acid, trigger and trace<
zeigt der Künstler einen Querschnitt von Arbeiten aus allen Werkphasen mit dem Schwerpunkt Zeichnung. Den jüngeren ortsbezogenen Recherchen werden dabei figürliche Zeichnungen bzw. Porträts aus älteren und aktuellen Zusammenhängen gegenübergestellt, wobei das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Anonymität besondere Bedeutung zukommt.

Ausstellung: 23. Januar - 9. Februar - Faites vos jeux

Ausstellung mit 4 neuen Künstlern im VBK
Helga Franz
Sebastian Kusenberg
Peter Lindenberg
Andrea Sunder-Plassmann

Eröffnung am Mittwoch, den 22. Januar 2014

2013

Ausstellung: 28.11. 2013 bis 11.01.2014 - UNDER GROUND
UNDER GROUND

UNDER
GROUND

Eröffnung am Mittwoch, den 27.11. 2013 um 19 Uhr

Einführung Peter Schlangenbader -Vorstand VBK

Silke Bartsch | Gerda Berger | Lutz Brandt | Gerd Breidenstein
BUCCO | Barbara Czarnojahn | Christoph Damm | Christian Ebel | Burghild Eichheim | Ute Faber | Ulrike Frank | Gerhard Gabel | Hans-Jürgen Gabriel | Marianne Gielen | Jürgen Kellig  Ralf Kleine | Susanne Knaack | Karoline Koeppel |Matthias Koeppel | Uschi Leonhardt | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiß | Peter Th. Mayer | Klaus Mollenhauer | Helga Ntephe | Monika Ortmann | Renate Pfrommer | POGO | Michaela Rothe | M.-M. Sackmann | Peter Schlangenbader | Sabine Schneider | Bernadette Schröger |Ursula Schwirzer | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hermann Spörel | Detlef Suske | Jürgen Tenz |Doris von Klopotek | Helga Wagner | Barbara Zirpins

Ausstellungsdauer vom 28.11. 2013 bis 11.01.2014

Im Rahmen der Ausstellung laden wir Sie ebenso zu unseren Sonderveranstaltungen ein:
Montag, 2. Dezember 2013, 19.00 Uhr
in Kooperation mit dem Literatur-Salon Potsdamer Straße
»Herwarth Walden und Wassily Kandinsky.
Briefe, Bilder, Begegnungen
1912-1914«
Vortrag von Karla Bilang 

Ausstellung: 12. 09 - 06. 10. 2013 - DOMUS Architektur in Bild und Form
DOMUS Architektur in Bild und Form

DOMUS
Architektur in Bild und Form

ERÖFFNUNG: am Mittwoch, 11. September 2013 um 19 Uhr.
BUCCO, Karl-Heinz Moeller und Regina Roskoden.

Begrüßung
Sabine Schneider, Vorstand

Einführung
Michael Nungesser, Kunstwissenschaftler

Musik
von Klaus Gutjahr - Bandoneon
www.klausgutjahr.de

Die beiden Bildhauer und der Maler beschäftigen sich schon lange mit
kubisch - plastischen sowie rechtwinklig-flächigen Formen. Auf der Basis
des rechten Winkels und dessen Verfremdungen visualisiert, jeder auf seine
Weise, die Idee einer "Behausung". Farbige und formale Korrespondenzen
untereinander sind offensichtlich.

BUCCO
Der Bezug zur Architektur ergibt sich durch den tektonischen Aufbau und
die klar erkennbare elementare Grundform.
Die architektonische Urform, die immer durchscheint, erlaubt zugleich eine
grosse Freiheit der Umgestaltung, die immer wieder zu neuen Skulpturen
Körpern von je eigener Ausstrahlung führt.

Karl-Heinz Moeller
zeigt in der Ausstellung DOMUS, überwiegend mediterrane Stadtlandschaften.
Italien ist neben Berlin,seit Mitte der achtziger Jahre zu seiner zweiten
Wahlheimat geworden. Einige Bilder sind in diesem Zusammenhang als Hommage an die
italienischen Maler Giorgio Morandi, Giorgio de Chirico und Mario Sironi zu
sehen.Typische Bildelemente der drei, bringt Moeller in seinen Arbeiten
zusammen und interpretiert sie somit neu.
In seinen bewusst menschenleeren Architektur- und Landschaften, strebt er
eine stilllebenhafte, meditative Ruhe an. So trägt eine seiner Ausstellungen
den Titel "Die Wiederherstellung der Stille"

Regina Roskoden
Lokalisiert unterschiedliche Seins-Zustände in ihren Gebäuden: "Hausaltäre"
beinhalten scheinbare Wohnsitze. In ihrem Zentrum gibt es Etwas zu
bewahren.
"Keilhäuser" befinden sich in einer "ausbalancierten Instabilität". Die Keile
spalten und stützen zugleich.
"Turmhäuser", inspiriert von mediterraner Architektur und südländischem
Licht, bilden ein variables Ensemble.
Die Gestaltung der "Holzkisten-Objekte" unterliegt einem strengem System,
welches die Flächen strukturiert.

Ausstellung: 17. Oktober bis 10. November 2013 - MOMENT
MOMENT
MOMENT


Anna von Bassen
Tine Schumann
Kai Luther

Eröffnung:
Mittwoch, 16.10. 2013, 19 Uhr

Begrüßung:
Peter Schlangenbader
VBK-Vorstand

Ausstellung: vom 17. Oktober bis 10. November 2013

Das Wort MOMENT beschreibt keine mathematische Größe. Die Frage nach der Dauer lässt sich folglich nur so beantworten:sie ist abhängig von der Wahrnehmung des Betrachters. Welch großen Einfluss das betrachtete Objekt auf diese Wahrnehmung haben kann, untersucht die Ausstellung. Hierzu werden Werke der Künstlerin Anna von Bassen, des Künstlers Kai Luther und der Künstlerin Tine Schumann in Bezug zueinander gesetzt. Anhand der drei unterschiedlichen Positionen wird deutlich wie dehnbar der Zeitbegriff im subjektiven Empfinden ist.

www.anna-von-bassen.de

www.tine-schumann.de

www.upstairs-berlin.com/artists/contemporary/kai-luther

04. 08. bis 22. 09. 2013 - SOMMERFRISCHE Berlin zu Gast in Schwalenberg
SOMMERFRISCHE Berlin zu Gast in Schwalenberg

SOMMERFRISCHE
Berlin zu Gast in Schwalenberg
Ausstellungen 04. 08. bis 22. 09. 2013

Städtische Galerie Schwalenberg
Robert Koepke Haus Schwalenberg

ERÖFFNUNGEN
Kunstfest Schwalenberg Sonntag, 4. August 2013, 16 Uhr
Begrüssung: Dr. Frank-Walter Steinmeier,
Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin LVL,
Gert Klaus, Bürgermeister, Stadt Schieder-Schwalenberg
Städtische Galerie Sonntag, 4. August 2013, 16.45 Uhr
Einführung: Vanessa Heitland M.A., Kunstreferentin
Robert Koepke Haus Sonntag, 4. August 2013, 17.30 Uhr
Einführung: SOOKI, Vorstand Verein Berliner Künstler

PROGRAMM
in Kooperation mit der Stadt Schieder-Schwalenberg
Öffentliche Führungen durch beide Ausstellungen
Sonntags 15.00-16.00 Uhr,
11.8./18.8./25.8./1.9./8.9./15.9./22.9. 2013,
Kuratorenführung mit Vanessa Heitland M.A.
Do, 22.8. und 12.9. 2013, 15.00-16.00 Uhr
Treffpunkt: Städtische Galerie

Ausstellung: 08.-31. August 2013 - 3-dimensional
3-dimensional

3-dimensional
Plastiken - Skulpturen - Objekte

11 Künstler spannen einen weiten Bogen mit ihren Arbeiten in den klassischen Techniken der Stein- und Holzbildhauerei über die Objektkunst,  vielfältig in Material und Form,  bis hin zu computergenerierten 3-D - Bildwerken.

Teilnehmende Künstler:
Jutta Barth, Ute Faber, Hella Horstmeier, Siegrid Müller-Holtz, Peter Lindenberg, Nele Probst, Jens Reulecke, Regina Roskoden, Peter Schlangenbader, Andrea Sunder-Plassmann, Helga Wagner

Eröffnung: Mittwoch, 07. August 2013, 19 Uhr

Begrüßung: Vera Krickhahn

Künstlerinnentexte: gelesen von Jutta Barth

Poetische Klangskulpturen:
Jürgen Kellig - Sitar
Peter Schlangenbader - Lautmalereien

Finissage: Samstag, 31.08.2013, 14-18 Uhr
mit Programm ab 16.30 Uhr:
Jasper Libuda - Bass
musikalische Darbietung

Ausstellungsdauer: 08.-31. August 2013

Ausstellung: 12.7. - 28.7. 2013 - Fliegende Bauten
Fliegende Bauten

Fliegende Bauten
Malerei von Lutz Brandt

Eröffnung: Donnerstag, 11.7.2013  19:00 Uhr

Begrüßung: Dr. Ulrike Oppelt

Ausstellungsdauer: 12.7. - 28.7. 2013

Gegenstand der aktuellen Auseinandersetzung des Malers Lutz Brandt ist der Diskurs über die Anatomie des Raumes. Designfuturismus und Konstruktivismus in der Architektur, bilden den geistig formalen Hintergrund der Gemälde von Lutz Brandt. Städtebauliche Versatzstücke und Architekturelemente prägen die Silhouetten. Brandt zeigt seine Vorliebe für Weite und Sehnsucht nach tiefen Horizonten, die sich mit urbanen Räumen und Freilandblick abwechseln. Sein Vokabular ist in vielen Reisen durch Arizona, Nevada und die Sahara gewachsen. Der Betrachter fühlt sich von den menschenleeren Landschaften gleichermaßen angezogen wie auch gewarnt.

Ausstellung: 18. April- 26. Mai 2013 - ORGANISMUS KUNST / UPDATE 13
ORGANISMUS KUNST / UPDATE 13

UPDATE 13
ORGANISMUS KUNST

18. April- 26. Mai 2013
Eröffnung: 17. April 2013, 19.00 Uhr

Begrüßung: Sabine Schneider, 1. Vorsitzende des VBK

Einführung: Blick von Außen / wissenschaftliche Ausführung
Dr. Norbert Leclere

Gallery Weekend

26.-28. April 2013
Sonderöffnungszeiten
Freitag 18-21 Uhr
Sa-So    11-19 Uhr

Teilnehmende Künstler:
M. Augustinski - J. Barth - S. Bartsch - G. Berger - B. Borggrebe - G.Breidenstein - BUCCO - S. Cheyne - B. Czarnojahn - Ch. Damm - D. Dibiah - CH. Ebel - B. Eichheim - U. Faber - U. Frank - H.-J. Gabriel - M. Gielen - M. Green -C. Hartwig - R. Jankó-Glage - J. Kellig - R. Kleine - K. Koeppel - I. Lindemann - LOUIS - D. Markner-Weiss - P.-Th. Mayer - H.Ntephe - D. Olschewski - M. Ortmann - C. Patino Mayer - A. J. Piwarski - POGO - N. Probst - J. Reulecke - R. Roskoden - M.-M. Sackmann - P. Schlangenbader - S. Schneider - B. Schroeger - T. Schumann - U. Schwirzer - E. Sommerhoff - H. Spörel - A. Streit - A.v. Bassen - H. Wagner-Neetzel - B. Zirpins

Gefördert durch die EU, Deutschland, Land Berlin

Ausstellung: 14.März bis 7.April 2013 - TINE SCHUMANN - VBK-KUNSTPREIS | BENNINGHAUSPREIS 2012
Rudel - Tine Schumann - VBK-KUNSTPREIS | BENNINGHAUSPREIS 2012

VBK-KUNSTPREIS | BENNINGHAUSPREIS 2012

TINE SCHUMANN

...RUDEL...

Eröffnung:
Mittwoch, 13. März 2013, 19 Uhr

Begrüßung:
Sabine Schneider, Vorstand

Einführung:
Martin Schönfeld,Kunstwissenschaftler

Ausstellungsdauer:
14.März bis 7.April 2013

PROGRAMM

Samstag, 16. März 2013, 17 Uhr
Künstlergespräch mit Tine Schumann

Moderation: Barbara Straka, Kunstwissenschaftlerin,
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin

Internet: www.tine-schumann.de

Ausstellung: 17. Februar bis 3. März 2013 - What`s up? / Teil II
What`s up? / Teil II

What`s up? Teil II

17. Februar bis 3. März 2013

Die neuen Künstler im Verein Berliner Künstler
stellen sich vor:

DAVID AMAECHI DIBIAH
JENS REULECKE 
MONICA VON ROSEN
DETLEF SUSKE

Eröffnung am Samstag, 16. Februar 2013, 19.00 Uhr
mit crazy cocktails & finger food

Begrüßung
Sabine Schneider,
1. Vorsitzende des VBK

Performance RUWAA von Jens Reulecke
in Kooperation mit Katharina Resch

Künstlergespräch
Freitag, 22. Februar 2013,18 Uhr

Ausstellung: 31. Januar bis 13. Februar 2013 - What`s up? / Teil I
What`s up? Teil I

What`s up? Teil I

31. Januar bis 13. Februar 2013

Die neuen Künstler im Verein Berliner Künstler
stellen sich vor:

BIRGIT BORGGREBE 
SIMONE KORNFELD
POGO 

Eröffnung am 30. Januar 2013, 19.00 Uhr 

mit crazy cocktails & fingerfood

Begrüßung
Sabine Schneider,
1. Vorsitzende des VBK

Künstlergespräch
Dienstag, 5. Februar 2013, 18 Uhr

2012

Ausstellung: 6.12.2012-13.1.2013 - GIFTSCHRANK
Giftschrank

GIFTSCHRANK

Eröffnung:
5. Dezember 2012, 19.00 Uhr

Künstlerische Einführung:
Peter Schlangenbader

Lesung:
Mittwoch, 12. Dezember 2012, 20 Uhr
Edvard Munch, die Elf und der Beginn der Berliner Secession
Gast: Michael Nungesser, Kunstwissenschaftler und Kunstkritiker
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literatur-Salon Potsdamer Straße

Finissage:
Sonntag, 13. Januar 2013, 14-18 Uhr
 
teilnehmende Künstler:
Jutta Barth I Monika Bartsch I Silke Bartsch I Gerda Berger I Lutz Brandt I Gerd Breidenstein I Barbara Czarnojahn I Norma Drimmer I Burghild Eichheim I Ute Faber I Ludvik Feller I Gerhard Gabel I Hans-Jürgen Gabriel I Marianne Gielen I Axel Gundrum I Wilfried Habrich I Hella Horstmeier I Jürgen Kellig I Ralf Kleine I Susanne Knaack I Karoline Koeppel I Matthias Koeppel I LOUIS I Peter Th.Mayer I Karl-Heinz Moeller I Monika Ortmann I Renate Pfrommer I POGO I Vessela Posner I Jens Reulecke I Regina Roskoden I Michaela Rothe I Peter Schlangenbader I Sabine Schneider I SOOKI I Hermann Spörel I Hans Stein I Andrea Streit I Detlef Suske I Jürgen Tenz I Anna von Bassen I Doris von Klopotek I Monica von Rosen I Helga Wagner I Barbara Zirpins

Video: Einführung zur Ausstellung am 5.12.2012 | Text: Peter Schlangenbader, Sitar: Jürgen Kellig


Einladung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kunstfreunde,
zu Weihnachtszeit und Jahresende präsentiert die Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER eine besondere Ausstellung. Unter dem Titel GIFTSCHRANK zeigen 47 Künstler des VBK Werke verschiedener künstlerischer Genres. Hinter dem Titel GIFTSCHRANK verbirgt sich ein Wortspiel. Verstehen kann man ihn als einen Schrank voller giftiger Stoffe, einen Schrank mit Sperrvermerk… ebenso aber auch als einen Schrank voller guter Gaben. Denn im Englischen meint der Begriff „gift“ ein Geschenk oder Mitbringsel.
Und so interpretieren die teilnehmenden Künstler das Thema aus ganz verschiedenen Sichtweisen und Kontexten. Zusätzlich erhält der Betrachter vom Künstler Hinweise zu Darreichungsform und möglichen Nebenwirkungen der Arbeiten. An persönlichen Statements wird ablesbar, ob der Künstler das Geschaffene, sein Sujet oder den Inhalt als Fluch oder Segen empfindet.
 
In diesem Sinne sind Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch 5. Dezember 2012 um 19.00 Uhr in die Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER herzlich eingeladen, sich dem Geschick unserer Künstler und der Wirkung ihrer Arbeiten anzuvertrauen.
Womöglich handelt es sich dabei um eine gute Gabe, die Ihnen zuteil wird, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten.

Die Künstler freuen sich auf Ihr Kommen und das Gespräch mit Ihnen!

Sa 1. 12. - Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer*
Rundgang mit der Malerin SOOKI

Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer*

Sa 1. 12. 15 Uhr

Anton von Werner – ein Plädoyer

Rundgang mit der Malerin SOOKI, anschließend Gespräch in der Galerie des VBK.
Treffpunkt Potsdamer Straße 81, im Hof vor dem Anton-von-Werner-Haus.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Literatur-Salon Potsdamer Straße

Ausstellung: 1.- 25.Nov. 2012 - ABSTRAKT REAL
ABSTRAKT REAL

Ludvik Feller Prag  / Susanne Knaack Berlin / Franziska Rutishauser Bern

ABSTRAKT REAL

Seien es technisches Experiment, kontrollierter Illusionismus, Objekte oder installative Inszenierung, die Werke der drei entspringen in jedem Fall dem ideellen Interaktionsfeld von Realität, Geist und bildlicher Sprache

Eröffnung Mittwoch 31. Okt. 19 Uhr
mit einer Performance der Wort- und Klangkünstlerin Oya Erdoğan
Dauer der Ausstellung: 1.- 25.Nov. 2012
Künstlergespräch So., 18.Nov. 15 Uhr
mehr:

www.abstrakt-real.blogspot.de

Ausstellung: 5.- 30.Sep. 2012 - A U G E N B L I C K E

A U G E N B L I C K E
Zeichnung + Digital-Art + Malerei
Karin Christiansen
Vera Krickhahn
Barbara Quandt

Eröffnung:   Mittwoch, 5. September 2012, 19 Uhr

Begrüßung:  erfolgt durch die Künstlerinnen

Finissage:   Sonntag, 30. September 2012, 19 Uhr

Konzert: der „Spirit-Singers" Gospel-Chor der Lutherkirche Spandau
Freitag, 14. Septemberr 2012, 19 Uhr
Eintritt 8,00 €, ermäßigt für
Mitglieder des VBK und Studenten
Leitung und Moderation
Matthias Bender

Öffnungszeiten:
Di-Fr 15 bis 19 Uhr, Sa-So 14 bis 18 Uhr
Pressekontakt:
Katarzyna Sekulla, Verein Berliner Künstler
Tel. 030.261 23 99, info@vbk-art.de

Fotos (von Oben):

1. Vera Krickhahn
-Tanz um das goldene Kalb-

2.Barbara Quandt
-Ein Jahr-Ein Jahrhundert- ein Jahrtausend-

3.Karin Christiansen
-Fliege-
Ausstellung: 14. Juni.- 8.Juli. 2012 - FREIFLÄCHEN

FREIFLÄCHEN
vom 14.06. - 08.07.2012
Jutta Barth - Jürgen Kellig - Bettina Lüdicke - Siegrid Müller-Holtz - Annette Polzer - Susanne Ruoff

Eröffnung: Mittwoch, 13.06.2012 19:00 Uhr
in der Galerie Verein Berliner Künstler

Ud-Konzert mit Farhan Sabbagh
Donnerstag, 21.06. um 21:00 Uhr

Finissage: Sonntag, 08.07. 14:00 Uhr
17:00 Uhr Künstlergespräch

Blog zur Ausstellung: freiflaechen.wordpress.com >

Unter dem Titel FREIFLÄCHEN eröffnet die Galerie Verein Berliner Künstler eine Ausstellung, in der die Arbeiten der beteiligten Künstler mit
Malerei, Zeichnungen, Collage über Wandobjekte bis hin zu frei stehenden Skulpturen ein breites Spektrum umfassen.

Gemeinsam ist allen Arbeiten der sparsame Einsatz der jeweiligen Mittel und eine Reduktion auf das Wesentliche, sowie der Einbezug des Immateriellen
(Licht), des Dazwischen, des noch nicht besetzten Raumes.

FREIFLÄCHEN sind nicht nur ein integraler Bestandteil in den einzelnen Arbeiten, FREIFLÄCHEN entstehen in der Ausstellung auch in der Gegenüberstellung
und der Kombination der unterschiedlichen künstlerischen Positionen. Es sind zum einen filigrane Strukturen im Raum, an der Wand, in der Zeichnung; zum anderen eine zurückhaltende Farbigkeit in der Malerei und Assemblage, die dem Betrachter Raum - Gedankenfläche - für eigene Assoziationen freigeben.

Ausstellung: 19.April - 3.Juni 2012 - WHITE CUBES update 12
WHITE CUBES update 12

WHITE CUBES
update 12

19.April bis 3.Juni 2012
Eröffnung 18. April 19 Uhr
Dauer der Ausstellung 19. April - 3. Juni

Gallery Weekend
27. - 29. April

WHITE CUBES | update 12
Installative multimediale Ausstellung mit 47 Einzelpositionen

Der Verein Berliner Künstler ist ein Verbund von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bildnerischen Sektor. Er verwaltet sich selbst, ist unabhängig und betreibt eine Galerie am Schöneberger Ufer. Diese wirkt als Plattform unterschiedlicher Ausstellungsformate und engagiert sich für Austausch- sowie Diskursprojekte. Der Verein besteht zur Zeit aus 120 aktiven Mitgliedern. Gegründet wurde der VBK 1841, ist somit die älteste Künstlervereinigung
Deutschlands und begeht nun das gut 170jährige Bestehen. Mindestens 1500 Mitglieder zählt der Verein seit seiner Gründung.

In den Update – Ausstellungen präsentieren sich Mitglieder jedes Jahr mit einer aktuellen Ausstellung dem kunstinteressierten Publikum. Wir sind nicht die Einzigen, die sich Gedanken machen über künstlerisches Wollen und Tun, sich umschauen und lautes wie leises künstlerisches Schaffen registrieren. Die Frage nach Qualität ist als Frage bereits im Raum, die Ware Kunst war und ist immer schon umstritten. Tatsache ist aber, dass der Wunsch nach Kommunikation wichtigster Motor bleibt.
Die positive Möglichkeit einer Bündelung von Kräften vieler guter Künstler ist eine Ressource des Vereins, die man trotz Hindernissen immer wieder nutzen kann, um neue Sichtweisen und Ansätze zu finden.
WHITE CUBES update 12 ist eine Ausstellung, welche die Vielzahl einzelner Künstler-Universen sowohl als Phänomen der Pluralität wie auch als Nebeneinander von Individualisten präsentiert. Die Form der Ausstellung zeigt drei monolithische Elemente aus einer Vielzahl von einzelnen Kuben. Die 47 an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler stellten sich der Aufgabe, ihre Kreativität  auf engstem Raum zu entfalten. Es gilt, in der Ausstellung diesen Kostbarkeiten nachzuspüren.
Das Verweilen, Hineinschauen in die kleinen Kunstwelten, das Lachen und Nachdenken und das Mitnehmen von Eindrücken sind von zentraler Bedeutung nicht nur hier in dieser Galerie.

Die Ausstellung besteht aus drei Elementen:
-Die multimediale Installation mit den 47 Einzelpositionen.
-Ein Kurzfilm zu den 47 Künstlerinnen und Künstlern

Das Thema der 170 Jahre Vereinsgeschichte mit 1500 Mitgliedern

Die 47 beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind:

Michael Augustinski | Jutta Barth | Monika Bartsch | Anna von Bassen | Sandra Becker | Gerda Berger | Sabine Beuter | BUCCO | Christoph Damm |
Norma Drimmer | Christian Ebel | Ute Faber | Ulrike Frank | Regine Freise | Hans-Jürgen Gabriel  | Manfred Gruber | Claudia Hartwig | Hella Horstmeier | 
Sibylle Hoessler | Rosika Jankó-Glage | Jürgen Kellig | Susanne Knaack | Matthias Koeppel | SOOKI | Vera Krickhahn | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiss | PTMayer | Karl-Heinz Moeller | Siegrid Müller-Holtz | NÄNZI | Helga Ntephe | Monika Ortmann | Michael Otto | Carolina Patino-Mayer | Renate Pfrommer  Regina Roskoden | Franziska Rutishauser | Manfred-Michael Sackmann | Sabine Schneider | Bernadette Schroeger | Evelyn Sommerhoff | Herrmann Spörel | Jürgen Tenz | Helga Wagner | Mechthild Weisser | Barbara Zirpins

Zur Ausstellung wird ein Faltprospekt in Plakatform vorliegen.
Die 47 Künstlerinnen und Künstler sind darin mit kurzen Angaben vertreten.
Ein weiteres Plakat in kleiner Auflage thematisiert die 170 Jahre und 1500 Künstlerinnen und Künstler des Vereins seit der historischen
Gründung 1841. Eine typographische Besonderheit.

Sponsor für die Installation 

Jens Ohlbrecht OHLRO Hartschaum GmbH
www.ohlro.de

Sponsor Weinflaschen für VBK-Sonderedition
Hof Obentraut Sabine Wenckenbach
weingut.wenckenbach@t-online.de

Bildrechte
bei Franziska Rutishauser, Regine Freise,
Sibylle Hoessler

Grafische Gestaltung
Peter Th. Mayer

Besonderer Dank gilt:
Franziska Rutishauser für Konzept und Projektleitung
Regine Freise für konstruktive Ideen und Zeichnungen
Carolina Patino-Mayer für ihre Mitentwicklung des Films
Sibylle Hoessler für filmische und fotografische Mitarbeit
Sandra Becker und Lioba von den Driesch für Mithilfe beim Schnitt
Peter Th. Mayer für grossartige grafische Arbeit
Ute Faber für die Mithilfe bei der Realisierung der Wein – Sonderedition
Gerda Berger, Peter Hilricht, Christoph Damm, Vera Krickhahn, Sabine
Schneider, Helga Ntephe und weiteren Helfern für das Zustandekommen und den Aufbau der Ausstellung

Ausstellung: 15. März - 8. April 2012 - Benninghauspreis Marianne Gielen

VBK KUNSTPREIS / BENNINGHAUSPREIS 2011

Marianne Gielen

KALEIDOSKOPBILDER IM GEPÄCK

Preisträgerausstellung 15. März - 8. April 2012

VERNISSAGE Mi 14. März 2012

Einführung Herbert Schirmer  19 h
Kurator und Kunstwissenschaftler

Saxophon-Improvisationen
Rolf von Nordenskjöld,
Komponist und Musiker

Mi 21. März 2012, 19 h
WERKGESPRÄCH mit Marianne Gielen„Künstlerreisen und Künstlermobilität“
Moderation Thomas WeisGeschäftsführer der IGBKDer 2011 erschienene Katalog mit
aktuellen Arbeiten der Preisträgerin ist in der Galerie Verein Berliner Künstler
erhältlich.

www.marianne-gielen.de

Ausstellung: 9. Feb. - 26. Feb. 2012 - what makes you white? | what makes you black?

what makes you white?
what makes you black?

ein Kooperationsprojektdes VBK und LISTROS e.V.

9. Februar bis 26. Februar 2012
Galerie Verein Berliner Künstler

Eröffnung
Mittwoch, 8.Februar 2012, 19 Uhr

Begrüßung
Sabine Schneider, 1. Vorsitzende des VBK

Einführung
Dawit Shanko, Initiator LISTROS e.V.

Finissage
Sonntag, 26.Februar 2012, 14 Uhr

Künstlergespräch
Mittwoch, 22.Februar 2012, 19 Uhr

Podiumsdiskussion
Mittwoch, 15. Februar 2012,19 Uhr

Unter diesem Titel eröffnet die Galerie Verein Berliner Künstler eine Ausstellung, die an diesem Ort erstmals Berliner Künstler/innen mit afrikanischem
und europäischem Hintergrund zusammenführt. Die Schau ist als work in progress eine erstmalige öffentlichen Präsentation des Kooperationsprojektes
VERBINDLICHE OFFENHEIT, welches der VEREIN BERLINER KÜNSTLER mit LISTROS e.V. auf einen Zeitraum bis Ende 2013 angelegt hat.

Bereits der Titel der Ausstellung weist auf die Fragestellungen hin, welche die Künstler/innen und Projektteilnehmer/innen seit Juli 2011 in regelmäßigen
Arbeitstreffen in der Galerie Verein Berliner Künstler und in der Galerie LISTROS reflektieren. In diesem Kontext wird ein Forum des
interkulturellen Dialogs geschaffen, bei dem wechselnde Perspektiven zu Themen des Verhältnisses westlicher und nichtwestlicher Kulturen und deren
Kunstschaffen diskutiert werden. Die Wahrnehmung des Fremden und des Vertrauten wird hinterfragt und soll bis Ende 2013 bei verschiedenen
Aktionen in künstlerische Kommentare und Kunstproduktion einfließen.

Ein Teil der ausgestellten Arbeiten – Malerei, Fotografie, Grafik, Video und Skulptur – gehen den Fragen nach

• Welches Afrikabild haben wir in der westlichen Welt?
• Wie viel Afrika ist in uns?
• Mit welchem Selbstverständnis leben Künstler/innen  aus afrikanischen Staaten in Berlin?
• Welche Bedeutung hat der Begriff Diaspora in diesem Kontext? Ein anderer Teil der Exponate bezieht generelle Fragestellungen ein wie

• Heterogenität, Asymmetrie und Variationen im Selbst- und Fremdbild von Künstler/innen in westlicher und nicht- westlicher Welt - Berlin, Europa und afrikanische Staaten
Die YELLOWBOX

Als Sammelbox für Notationen zu den Arbeitstreffen und Diskussionsveranstaltungen, für Schriftstücke mit Reflexionen zum Thema, Skizzen,
Collagen, bildhaften Kommentaren steht bis zum Ende des Projekts eine überdimensionale Schuhputzbox aus Addis Abbeba, Äthiopien bereit.

Weitere Aktionen, wie die Kooperation mit der Kunsthochschule in Addis Abbeba, sind in Vorbereitung. Eine gemeinsame Künstlerreise aller am
Projekt beteiligten, zur Zeit in Berlin lebenden Künstler/innen soll im Jahr 2013 in Äthiopien den Perspektivwechsel durch Workshops und Arbeit
mit konkreten Zielgruppen im afrikanischen Kontext erlebbar machen.

Teilnehmende Künstler/innen: BUCCO, David Amaechi Dibiah, Norma Drimmer, Engdaget Legesse, Lupe Godoy, Ina Lindemann, Christophe
Ndabananiye, Helga Ntephe, Peter Schlangenbader, Sabine Schneider, Evelyn Sommerhoff, Thabo Thindi.

Die Initiative LISTROS e.V. lädt seit ihrer Gründung 2003 zu einem Perspektivwechsel auf das gängige Afrikabild ein. Die gleichnamige GALERIE
LISTROS wählt daher themenbezogene Schwerpunkte und arbeitete bisher hauptsächlich mit nicht-afrikanischen Künstler/innen in Deutschland,
die sich mit afrikanischen Themen auseinandersetzen. In das erweiterte Galeriekonzept sind seit Januar 2012 afrikanische Diaspora-Künstler/innen
einbezogen, die sich mit ihrer biographischen Herkunft künstlerisch auseinander setzen und einen Diskurs über ihre persönlichen Erfahrungen
und Prägungen in zwei Kulturen führen.

Kurfürstenstr. 33
D-10785 Berlin
mail@listros.de
www.listros.de