Neues

STRAUSSLAND
Wie kommt der/die KünstlerIn zu seinem/ihrem Bild?“


Vom 19. - 27. August 2017

Ausstellung mit Studenten der Klasse von Prof. Markus Oehlen/Akademie der Bildenden Künste München

Eröffnung am Freitag, 18.08.2017, 19 Uhr

Gülbin Ünlü | Hell Gette | Andreas Lech | Josef Köstelbacher | Lina Augustin | Julian Arayapong | Mehmet & Kazim Akal | Patrick Nishnik | Young Jun Lee | Hyundeok Hwang | Astrid Fernandez | MARC AVREL

MACHT GELD

01.09.2017 – 24.09.2017

Susanne Kessler, Franziska Rutishauser, Vadim Zakharov

Ausstellungseröffnung: Freitag, 1. September 2017, 19 Uhr

 Der Titel spricht zwei Begriffe an, die für Struktur- und Verhaltens-bestimmende Regeln menschlicher Zivilisation stehen. Die Begriffskombination kann in der deutschen Sprache auch als Tätigkeit verstanden werden, die wiederum für eine Grundhaltung menschlichen Strebens innerhalb eines Gesellschaftssystems steht: Anhäufen von Geld, um Macht zu erlangen, sei es auch nur die Macht, frei bestimmen zu können. Als Macher von Kunst, wie dies im April 2013 die Deutsche Bank mit „Macht Kunst“ in der KunstHalle by Deutsche Bank Unter den Linden in Berlin vorführte, ist man nicht frei davon, den Geldströmen zu folgen. Die Ausstellung wirft Fragen zu Macht und Geld anhand von Arbeiten der drei Künstler_Innen auf. Alle drei hatten sich unabhängig in Projekten damit beschäftigt. In der Ausstellung werden ausgewählte Arbeiten ausgestellt und Dokumentationen zu den drei Projekten gezeigt. Die Werke wurden bereits vielfach beachtet (u. a. Biennale 55 in Venedig, Frauenmuseum Bonn, Kunstverein Solingen). Allen drei Projekten gemeinsam ist die konzeptuelle Visualisierung, indem Wissens-Hintergründe vorausgesetzt werden. Sei es Materialität, formale Gestaltung und Verwendung von Symbolen und Zeichen, mit allen Elementen wird auf Wahrnehmen und Erkennen abgezielt. Geschichten über Macht und der Gier nach immer mehr und über grausame Ungerechtigkeit sollen in Form von Märchen und Sagen Trost und Hoffnung bieten durch Glaube an höhere Gerechtigkeit zu Gunsten der Benachteiligten. Die Projekte „Gold and Tar“, „Stroh & Gold“ und „Danaë“ sowie "A Space Odyssey" greifen solche Geschichten auf. Zu sehen sind installative Elemente, Gemälde, Objekte und Videodokumente.

Susanne Kessler *1955 in Wuppertal DE,lebt in Berlin und Rom. Sie studierte in Berlin an der UDK und in London am RCA Malerei und Grafik. Vorrangig von der Zeichnung ausgehend entwickelte sie raumgreifende, organisch wirkende Installationen. Zahlreiche Ausstellungen führten sie in viele Länder Europas und weltweit. Sie lehrte an mehreren Hochschulen der USA und Lettland. Info: http://www.susannekessler.de/

Franziska Rutishauser *1962 in Münsingen CH, lebt in Berlin, Bern und Nizza. Sie studierte an der Schule für Gestaltung (heute Hochschule der Künste) Bern und Universität Bern. Ihr Schwerpunkt lag zunächst auf Fotografie und Film, später rückte das Gemälde als Werk in den Vordergrund. Ihr Fokus liegt auf der Sichtbarmachung der Abstraktheit von scheinbar vertrauter Realität. Durch die Nähe zur Realität wird subtile Irritation im Hinblick auf Interpretation herbeigeführt. Motive entnimmt sie der Natur und arbeitet bis heute mit der engen Verbindung von Fotografie und Malerei. Info: http://www.franziska-r.ch/

Vadim Zakharov *1959 in Duschanbe, der damaligen Sowjetunion, dem heutigen Tadschikistan, TJ. Er lebt in Berlin und Moskau. Er studierte in Moskau an der MCTTU. In den 1970er und 1980er Jahren war er Teil der des Kreises der Moskauer Konzeptualisten. Er entdeckte seine Faszination für archivarische Tätigkeit und wurde zum Sammler und Archivar der Moskauer Szene. Nach der Auflösung der UDSSR reiste er nach Köln aus, wo er sich niederließ. Sein Interesse galt auch typografischer Arbeit und ab 1992 gab er die handgemachte Kunstzeitschrift „Pastor“ heraus. Seine Werke decken ein breites Spektrum ab von Performance, Film über Typografie, Zeichnung, Objekte, Malerei und Installation. Info: http://www.conceptualism-moscow.org/page?id=166&lang=en

EINLADUNG_Macht Geld

PRESSEMITTEILUNG