Benninghauspreis

english >

> Preisträger

 

 

Der Kunstpreis des VBK trägt den Namen Benninghauspreis
und wird seit 2001 von dem Ehepaar Barbara und Michael Benninghaus aus Neuss (Düsseldorf) gestiftet. Er richtet sich ausschließlich an die Künstler des VBK. Der Preis umfasst das Preisgeld von 3.000 € sowie eine Einzelpräsentation des Preisträgers in der Galerie des VBK.

Geschichte:

Unter dem Namen ARAG-Preis ist er erstmalig an Carla Fioravanti im Jahre 1992 verliehen worden. Er umfasste eine Ausstellung im Verein, sowie einen Katalog  und die Kosten der Einladung. Nach einer Denkpause wurde der Preis im Jahre 1994
fortgesetzt und zwar bis  einschliesslich 1997 für Malerei und für
Bildhauerei, also an zwei Personen.

Für das folgende Jahr wurde beschlossen, den Preis für einen
Berliner und einen Düsseldorfer Künstler zu verleihen, um die ARAG
besser einzubinden. Hierzu wurde der Düsseldorfer Kunstverein
Malkasten angesprochen. Zum Preis gehörte ab 1998 zusätzlich
eine Ausstellung in der Hauptverwaltung der ARAG und in einer
Düsseldorfer Galerie.

Wegen eines Inhaberwechsels in der ARAG wurde der Preis nicht
weiter geführt. Da die Vorbereitungen für 2001 schon fortgeschritten
waren, hat für dieses Jahr die ARAG-Allgemeine den Preis übernommen,
allerdings ohne die Düsseldorfer Künstler.

Um das  Werk nicht zu beenden, haben Herr Benninghaus und seine
Frau den Preis mit Modifizierungen übernommen. Der Preis wurde nach
einigen Experimenten in Benninghauspreis umbenannt

Aktuell:

Verleihung des Benninghauspreises 2012 an Tine Schumann

Am 18. Oktober 2012 wurde der Benninghauspreis - der Kunstpreis des Vereins Berliner Künstler 2012 - an die Malerin Tine Schumann (*1972) verliehen. Die Fachjury bildeten Barbara Straka/ Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Ref. II B: Kommunikation, Medien, Kulturwirtschaft, Werner Tammen/ Vorsitzender LVBG und Galerist und Michael Nungesser/ Kunstwissenschaftler, Publizist, Kurator.

Aus den eingereichten Arbeiten von 19 Künstlerinnen und Künstlern des VBK aller Sparten der Bildenden Kunst, wählte die Jury in eingehender Diskussion und Würdigung die Arbeit
„ Resonanz“ der Künstlerin Tine Schumann als Preisträgerwerk aus.

Das großformatige Werk “Resonanz”, 2011 beeindruckte “…die Jury in seiner spannungsvollen Figurenkomposition, die Bedrohlichkeit und Beklemmung beim Betrachter auslöst.” Die Arbeit “…überzeugt gerade durch ihre Unmittelbarkeit und Präsenz, die auf direkte „teilnehmende
Beobachtung“ der Szene schließen lässt und den Betrachter gewissermaßen zum Zeugen macht. Zugleich gibt die Arbeit in ihrer formalen Offenheit und Skizzenhaftigkeit dem Betrachter Raum für eigene Assoziationen…”. Die Künstlerin verfolgt “…einen von der Jury besonders
gewürdigten innovativen Ansatz, das Medium der Zeichnung zu einer räumlich begehbaren
Installation auszuweiten und dabei auch mit haptischen Elementen ganzheitlich erfahrbar
werden zu lassen.”

Tine Schumann verwendet für ihre Arbeiten Papier als Bildträger. Das Papier, als Material
bearbeitet sie oft bis an seine absolute Grenze. Der Malprozeß auf dem Papier ist selbst ein
Kampf und gleichzeitig sensibles Ausloten des Möglichen. Die Materialien Papier und Tusche
stehen im Gegensatz zu den martialischen Bildthemen.
Die Schlagworte zu ihren Bildern sind Anonymisierung, Gewalt, Konfrontation, Ohnmacht und
Abschottung.

Der Kunstpreis des VBK trägt seit 2001 den Namen Benninghauspreis und wird vom Ehepaar
Barbara und Michael Benninghaus aus Neuss (Düsseldorf) gestiftet. Der Benninghauspreis
richtet sich ausschließlich an die Künstlerinnen und Künstler des VBK.

Die Einzelausstellung der diesjährigen Benninhauspreisträgerin Tine Schumann
wird vom 13.03.-7. April 2013 in der Galerie Verein Berliner Künstler eröffnet.

Pressemitteilung (Pdf) >