Aktuelle Ausstellungen in der Galerie Verein Berliner Künstler

 

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 Ausstellungsrückblick
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

ARTS CLUB BERLIN im VEREIN BERLINER KÜNSTLER

EINLADUNG  I   public discourse  I  Montag, 28. April 2014  I  GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER 

public discourse
Ein internationales Forum für Künstler_innen, Kurator_innen und Kulturschaffende

Im Rahmen des public discourse  Programmreihe KUNST und POLITIK / “From Competition to Cooperation”
laden wir herzlich ein.

Montag, 28. April 2014,
Beginn 19.30 Uhr,
Einlass ab 19 Uhr

Haroun Farocki und Antje Ehrmann

Projektvorstellung: ...materielle oder immaterielle,
traditionsreiche sowie die gänzlich neue...
Eine Einstellung zur Arbeit

Moderation: Barbara Green
 
Haroun Farocki, Filmemacher, Teilnehmer 55. Biennale di Venezia, documenta 12, Prof. d. Akademie der Künste Wien
Antje Ehemann, Autorin, Videokünstlerin

©H. Farocki &A.Ehrmann

Eine Einstellung zur Arbeit ist ein Projekt, das wir – Antje Ehmann und Haroun Farocki – seit 2011 betreiben.
"In 15 Städten weltweit haben wir Workshops initiiert, in denen Videos produziert
werden. Der Untersuchungsgegenstand ist die ‘Arbeit’: bezahlte oder unbezahlte, materielle
oder immaterielle, traditionsreiche sowie die gänzlich neue. In manchen afrikanischen Ländern
lebt eine ganze Familie davon, dass sie auf einem Stück Mittelstreifen Ackerbau betreibt.
In vielen Ländern der EU leben Landwirte davon, dass sie ihre Felder brach liegen lassen,
wofür sie bezahlt werden und was mit Hilfe von Satelliten-Bildern überprüft wird.“

Eine Einstellung zur Arbeit erfordert es, sich mit der jeweiligen Stadt/Region, in der ein Workshop stattfindet, auseinanderzusetzen. In jeder Stadt gibt es täglich allerhand Arbeitsvorgänge zu beobachten. Schuster, Köchinnen, Ober, Fensterputzer, Krankenpflegerinnen, Tattoo-Künstler oder Müllmänner. Doch häufig findet die Arbeit hinter verschlossenen Türen statt. Es gibt Arbeiten, die nicht nur unsichtbar, sondern auch unvorstellbar sind. Daher gilt es, sich in Recherchen zu vertiefen, die Augen zu öffnen, und sich in Bewegung zu setzen. Wo ist welche Art von Arbeit sichtbar? Was verbirgt sich?
Was findet im Zentrum, was an der Peripherie statt? Was ist charakteristisch oder auch ungewöhnlich für die jeweilige Stadt? Welche Arbeitsvorgänge könnten eine kinematographische Herausforderung sein?

Sie/Ihr seid herzlich willkommen!
Es grüßt Sie/Euch das ACB Team

Um Anmeldung wird gebeten unter Kontakt

*Das public discourse Programm ist integraler Bestandteil des ARTS CLUB BERLIN, der sich mit aktuellen Entwicklungen, Konzepten und Praxisformen künstlerischer Diskurse der Gegenwart befasst. Auf Einladung des VBK gestalten Kurator/innen, Künstler/innen oder Wissenschaftlerinnen das Diskursprogramm mit internationaler Orientierung, und gleichzeitiger Perspektive auf den lokalen Kontext in Berlin.
Der Schwerpunkt des Programms liegt insbesondere auf unterschiedlichen Formen künstlerischer Praxis und ihren Produktionsbedingungen.
Was ist künstlerische Praxis heute und was sind Ihre Kontexte? Ausgehend von dieser programmatischen Frage wird in öffentlichen Vorträgen und Diskussionen mit internationalen Künstler/innen, Kurator/innen und Vertreter/innen außer künstlerischer Felder, die Kontextualisierung zeitgenössischer Konzepte künstlerischer Praxis innerhalb politischer, sozialer und ökonomischer Umfelder angestrebt. 

 

 

HÖHERE DICHTE  I  update14
Ausstellungsdauer: 01 . Mai - 08. Juni 2014

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 30 . April 2014   19 Uhr

Begrüßung:
Sabine Schneider und Jutta Barth
im Dialog

Das Thema HÖHERE DICHTE zeichnet sich durch seine Komplexität aus, das einen weiten Raum für individuelle Interpretationen zulässt und vielfältige Umsetzungen in allen künstlerischen Sparten und Positionen ermöglicht. Dichte in der Kunst bezeichnet die kompositorische Geschlossenheit, die malerische Qualität vermittelt sich über verdichtete Pigmente, Grafik steht im Spannungsverhältnis von Verdichtung und Offenheit von Struktur und Spur, in der Fotografie ist Dichte eine Eigenschaft des Filmmaterials, in der Optik eine Erscheinung des Lichts, das Phänomen der Dichte findet man in Ökologie, Industrie, Verkehr, Kommunikation und Netzwerken.....

teilnehmende Künstler:
AMROT | Michael Augustinski | Jutta Barth| Silke Bartsch | Monika Bartsch | Gerda Berger | Birgit Borggrebe | BUCCO | David Dibiah | Christian Ebel | Burghild Eichheim | Ute Faber | Ulrike Frank | Helga Franz | Gerhard Gabel | Hans-Jürgen Gabriel |Marianne Gielen | Axel Gundrum | Claudia Hartwig | Hella Horstmeier| Rosika Jankó-Glage | Jürgen Kellig | Karsten Kelsch | Susanne Knaack | Matthias Koeppel | Karoline Koeppel | Sebastian Kusenberg | Ina Lindemann | Dorothea Markner-Weiß | Peter Th. Mayer | Detlef Olschewski | Monika Ortmann | POGO | Nele Probst | Jens Reulecke | Ute Richter | Franziska Rutishauser | Manfred-M.Sackmann | Peter Schlangenbader | Sabine Schneider | Bernadette Schröger | Ursula Schwirzer | Evelyn Sommerhoff | SOOKI | Hermann Spörel | Hans Stein | Andrea Streit | Detlef Suske | Jürgen Tenz | Monica von Rosen | Helga Wagner | Gerard Waskievitz | Barbara Zirpins


Gallery Weekend
02. - 04. Mai 2014
Sonderöffnungszeiten:
Freitag 18 bis 21 Uhr
Samstag-Sonntag 11 bis 19 Uhr