Aktuelle Ausstellungen in der Galerie Verein Berliner Künstler

 
 

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 Ausstellungsrückblick
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 

ARTS CLUB BERLIN | EINLADUNG  I   public discourse  I  Montag, 15. September 2014  I  GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER  

public discourse
Ein internationales Forum für Künstler_innen, Kurator_innen und Kulturschaffende

Im Rahmen des public discourse startet der ARTS CLUB BERLIN seine Herbst-Themenreihe
KUNST UND POLITIK / ART AND POLITICS worth & value in public discourse

 

 

 

 

 

 


Wertvorstellungen haben sich in den letzten Jahren im Kunstbetrieb zunehmend verändert. Es ist üblich geworden, unentgeltlich zu arbeiten, sobald Projekte eigenen Gestaltungsspielraum, Vergnügen und Prestige versprechen, denn freie KulturproduzentInnen streben nach Unabhängigkeit und maximaler Selbstbestimmung. Doch wenn materielle Sicherheit nicht mehr mit symbolischem Kapital konkurrieren kann, wovon leben Kunstschaffende dann eigentlich? Wie wirken sich diese Arbeitsbedingungen auf künstlerische, kuratorische und kunstkritische Praxis aus? Wann wird das Versprechen der persönlichen Verwirklichung zum blendenden Slogan und wieviel Solidarisierung ist bei unbegrenzter Individualisierung konkret möglich und nötig?

Die Veranstaltungsreihe worth & value in public discourse beleuchtet in diesem Zusammenhang unterschiedliche Themenfelder: Über Unternehmensmacht und -verantwortung, das ökonomische Prinzip der (Wieder-)Verwertung sowie das Verhältnis von Kunstkritik und Kuration diskutieren KünstlerInnen, KuratorInnen, PolitikwissenschaftlerInnen und PolitikerInnen, die selbst an den Entstehungsbedingungen der Kunstproduktion beteiligt sind – und etwas an diesen verändern könnten. Organisiert von Frederiek Weda, Kristina Hinrichsen und Julia Martha Müller.

Zu der ersten Veranstaltung am 15. September 2014 laden wir Sie/ Euch herzlich ein.  
Montag, 15. September 2014,
Beginn 19.30 Uhr,
Einlass ab 19 Uhr

Caring Capitalism
public discourse mit
Dr. Wolfgang Heuer, Privatdozent für politische Philosophie und Theorie am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin
Henrike Naumann, Künstlerin

Das Zusammenspiel von Corporate Social Responsibility (CSR) und Kunst lässt sich einerseits als Möglichkeit zur Ausübung sozialer und kultureller Verantwortung durch privatwirtschaftliche Akteure, andererseits als ökonomische Vereinnahmung künstlerischer Produktion und Kritik auslegen. Bedeutet eine von Unternehmen übernommene gesellschaftliche Fürsorge und kulturelle Förderung zwangsläufig eine Stärkung nicht demokratisch-legitimierter Macht? Oder können auch dort, wo staatliche Reglementierungen fehlen, kritische künstlerische Prozesse entstehen, die den eigenen wirtschaftsliberal geprägten Entstehungskontext zu reflektieren bzw. zu problematisieren vermögen? Und wenn ja: Mit welchen Konsequenzen und in welcher Form?

Chancen und Nebenwirkungen der CSR für den Bereich der bildenden Kunst diskutieren in einem moderierten Gespräch Dr. Wolfgang Heuer – Hannah-Arendt-Experte, der als Professor für politische Philosophie und Theorie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität lehrt und derzeit zum Modell/Potential der CSR, u.a. mit einem filmischen Beitrag zur Situation in Brasilien, forscht – sowie die Berliner Künstlerin Henrike Naumann, die sich nach ihrer Diplomarbeit Triangular Stories (2012), entstanden an der HFF Potsdam im Fachbereich Szenografie, und Untitled (2013), beides begehbare Videoinstallationen zum Thema Rechtsextremismus in Deutschland, nun mit den Präsentations- und Bestehensbedingungen von Kunst im Kapitalismus auseinandersetzt.
 
Sie/Ihr seid herzlich willkommen!
Es grüßt Sie/Euch das ACB Team

Um Anmeldung wird gebeten unter Kontakt

*Das public discourse Programm ist integraler Bestandteil des ARTS CLUB BERLIN, der sich mit aktuellen Entwicklungen, Konzepten und Praxisformen künstlerischer
Diskurse der Gegenwart befasst. Auf Einladung des VBK gestalten Kurator/innen, Künstler/innen oder Wissenschaftlerinnen das Diskursprogramm mit internationaler
Orientierung, und gleichzeitiger Perspektive auf den lokalen Kontext in Berlin.
Der Schwerpunkt des Programms liegt insbesondere auf unterschiedlichen Formen künstlerischer Praxis und ihren Produktionsbedingungen.
Was ist künstlerische Praxis heute und was sind Ihre Kontexte? Ausgehend von dieser programmatischen Frage wird in öffentlichen Vorträgen und Diskussionen
mit internationalen Künstler/innen, Kurator/innen und Vertreter/innen außer künstlerischer Felder, die Kontextualisierung zeitgenössischer
Konzepte künstlerischer Praxis innerhalb politischer, sozialer und ökonomischer Umfelder angestrebt. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 



 

 

Triple A

Eröffnung Mittwoch, den 3.09.2014 um 19 Uhr

In einer minimalistischen Einführung werden die Künstler vorgestellt:
Birgit Borgrebe | Marianne Gielen | Jürgen Kellig | Simone Kornfeld | Ina Lindemann | Sabine Schneider

Vortrag und Künstlergespräch mit Wolfgang Siano ( Kurator der Ausstellung): Mittwoch, den 10. September um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 04. bis 28. September 2014

Pressemitteilung (Pdf) >

Der Blog zur Ausstellung > Was ist so abstrakt an der abstrakten Malerei?

Was ist so abstrakt an der abstrakten Malerei?
Sechs Positionen abstrakter Malerei konfrontieren sich im
Spannungsfeld zwischen Struktur und Farbe, zwischen farbstark
und monochrom, zwischen Festigkeit und Auflösung, zwischen
Entgrenzung und Verdichtung - kurz gesagt: die Extreme treten in
unterschiedlicher Weise in einen Dialog, der andere oder neue
Denk- und Wahrnehmungsräume aufschließen und interessante
Spannungsfelder neu entfalten kann.